Reisen

Montag, 11. bis Donnerstag, 14. April

Kulturfahrt an den Kaiserstuhl

Markgräfler Land, Kaiserstuhl, Tuniberg – überall blüht es dort im Frühling. Es gibt aber auch vieles zu erkunden und zu sehen, auch im benachbarten Elsaß. Im Westen die Vogesen, im Osten der Schwarzwald, im Süden die Alpen – bei guter Sicht. In den kleinen alten Ortschaften inmitten von Weinbergen kann man gut essen, trinken und verweilen. Zu den schönsten und eindrucksvollsten Naturlandschaften am Oberrhein gehören die sanften Hügel des inneren Kaiserstuhls. So liegt zwischen Schelingen, Oberbergen und Altvogtsburg der Badberg mit seinen runden Kuppen, Wiesen, Trockenrasen, Gebüschsäumen und Waldrändern. Wir wohnen im Panoramahotel Kapuzinergarten in Breisach. Das ausführliche Programm und die Reiseunterlagen können angefordert werden bei Christa Hennings¸ Telefon 7694539 oder unter christahennings@gmx.de. Diese Reise musste wegen der Pandemie bereits mehrfach verschoben werden. Die bereits angemeldeten Reiseteilnehmer haben deshalb Vorrang.

 

Freitag, 3. bis Donnerstag, 9. Juni

Reise in die Vergangenheit – in eine tschechische, österreichische, jüdische und deutsche
Seit dem 16. Jahrhundert gehört Mähren zum Reich der Habsburger, mithin zu Österreich.  „Meine Heimat war nie so glücklich wie als Bestandteil der österreichisch-ungarischen Monarchie,“ urteilt der Philosoph und Schriftsteller Tomáš Masaryk, der während des Ersten Weltkriegs erfolgreich für die Gründung eines unabhängigen und demokratischen tschechoslowakischen Staates eingetreten ist, dessen Präsident er von 1918 bis 1935 war. Er vertrat einen liberalen und demokratischen Humanismus, irritierte jedoch gleichwohl die deutschsprachige Bevölkerung mit Begriffen wie “Entgermanisierung”. Die Reise führt also gleichzeitig in die Welt der k.u.k.-Monarchie wie der tschechischen Gegenwart. Ein anderer Focus liegt auf der wechselvollen Geschichte zwischen Deutschen und Tschechen – und natürlich auch den Juden: oft als „dreifache Seele“ bezeichnet, im alten Österreich der k.u.k.-Monarchie. Die Reise führt durch ein unbekanntes Mähren mit den Standorten Brünn und Königgrätz - das heißt auch zu schönen Städten, Stätten und Landschaften, die zeigen, dass es Gott sei Dank auch durch alle Zeiten geglückte Begegnungen gegeben hat zwischen den Menschen. Reiseleitung: Gerd Holzheimer. Das ausführliche Programm und die Reiseunterlagen können angefordert werden bei Christa Hennings, Telefon 089-7694539 oder unter christahennings@gmx.de.

Montag, 4. Juli, 8 bis 20 Uhr

Tagesfahrt zur Walhalla mit Georg Reichlmayr

In hoher, die umliegende Landschaft beherrschender Lage erhebt sich nahe bei Regensburg die Walhalla über der Donau. Mit diesem klassizistischen Bau in Gestalt eines von Säulen umgebenen Tempels entstand hier im Auftrag des bayerischen Königs Ludwigs I. eines der bedeutendsten deutschen Nationaldenkmäler des 19. Jahrhunderts. Vor dem Hintergrund des als schmachvoll empfundenen Siegeszugs der napoleonischen Armeen wuchs in Ludwig, damals noch Kronprinz, ab 1807 die Idee für einen Gedächtnisort, an dem verdiente deutsch-sprachige Männer und Frauen gewürdigt werden sollten. Unter Einfluss des Historikers Johannes von Müller, der auch eine erste Auswahl zu ehrender Persönlichkeiten traf, wurde der Name »Walhalla« mit Bezug auf das gleichnamige Kriegerparadies der germanischen Mythologie gewählt. Errichtet wurde der Bau durch den bevorzugten Architekten Ludwigs I., Leo von Klenze, einer der wichtigsten klassizistischen Baumeister des 19. Jahrhunderts. 1830 erfolgte die Grundsteinlegung, zwölf Jahre später, am 18. Oktober 1842, konnte die Walhalla feierlich eröffnet werden. Führung: Georg Reichlmayr. Derzeit ist aus Pandemiegründen noch kein Vorverkauf möglich! Sie können sich jedoch ab sofort in eine Interessentenliste eintragen. Abfahrt voraussichtlich um 8 Uhr, U Bahn Holzapfelkreuth. Karten: circa 80 Euro, inklusiv Busfahrt, Eintritte, Führungen, Mittagessen, Kaffee und Kuchen.

 

 

Reiseanmeldung
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