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Programm September 2018 bis Februar 2019

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Ausstellung bis 11. Januar 2019

Momente
Fotografien von Michael Raabe

Fotografieren, um aus der alltäglichen Routine auszusteigen und innezuhalten. Über das Spiel von Licht, Blickwinkel und Form zum Staunen einladen. So spiegeln sich Momente von Stille, Bewegung und vergänglicher Schönheit in den Bildern von Michael Raabe. Vor vielen Jahren hat er die Freude am Fotografieren entdeckt. Aus der Begegnung mit der Natur schöpft er Kraft und versucht mit der Fotografie dem einen Ausdruck zu geben, was ihn gerade bewegt. Guardini90. In Kooperation mit dem Stadtteilkulturzentrum Guardini90 und der Volkshochschule Hadern. Ausstellungsdauer: bis 11. Januar 2019. Öffnungszeiten: montags bis freitags 9 bis 12 Uhr und montags bis donnerstags 18 bis 19 Uhr, sowie nach Vereinbarung (in den Schulferien geschlossen). Foto: Michael Raabe.

Donnerstag, 10. Januar, 19.30 Uhr

Ernst Barlach, Käthe Kollwitz, August Macke, Franz Marc ... Die Auseinandersetzung mit dem Ersten Weltkrieg in der Bildenden Kunst
Vortrag von Charlotte Kosean
Wie viele Deutsche zogen 1914 auch zahlreiche Maler begeistert in den Krieg. August Macke fiel in den ersten Gefechten, Franz Marc folgte ihm zwei Jahre später. Ernst Ludwig Kirchner kehrte krank zurück und malte ein erschütterndes Selbstportrait, Otto Dix verarbeitete seine Erlebnisse in einem Triptychon. Ernst Barlach entwickelte ergreifende Denkmäler und Käthe Kollwitz betrauert ihren Sohn mit einem Mahnmal. Alle versuchten mit ihren Werken einen weiteren Krieg zu verhindern. Guardini90. Karten 7 Euro. In Kooperation mit der Münchner Volkshochschule Hadern und dem Stadtteilkulturzentrum Guardini90.

 

 

Sonntag, 13. Januar, 17.00 Uhr

NEUJAHRSKONZERT: Saitensprünge
Salonmusik – ein Relikt vergangener Zeiten?

Auf jeden Fall ein Vergnügen der besonderen Art! Margerethe Hlawa-Grundner & Thomas Breitsameter  Violinen; Monika Gaggia  Violoncello; Simon Angerpointner  Kontrabass; Sven-Jörge Schnoor  Klavier. Die Saitensprünge widmen sich der Salonmusik aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Das Repertoire reicht von Kompositionen des Walzerkönigs Johann Strauß über Tangos, Märsche, Zigeunermusik, Polkas und Charakterstücken, bekannten Operettenmelodien, Evergreens bis zu den Wiener Liedern des unvergessenen Robert Stolz. „Wo Salonmusik erklingt, da wird geplaudert, gelacht, bekomplimentiert und sich obendrein seines Daseins gefreut!”, so schrieben die damaligen Musikkritiker. Feine Streichmusik mit Klavier, die in „Kaffehausmanier“ die Zeit der adeligen und großbürgerlichen Salons wachruft!

Theatersaal im Augustinum. Karten14/12 Euro (für Mitglieder). In Kooperation mit dem Augustinum München-Neufriedenheim. Foto: Thomas Quickly

Freitag, 18. Januar, 19.30 Uhr

Lesung: Thomas Bogenberger, Hattinger und der Schatten

Thomas Bogenberger hat mit seinen bisher drei Krimis um den schrulligen, aber hochsensiblen Chiemsee-Kommissar Hattinger in Krimi-Deutschland für Furore gesorgt. Seine
Lesungen sind spannende, aber auch amüsante Abende, die viel erzählen über Menschen und Milieus in der oberbayerischen Provinz und in denen man nicht immer erfährt, wer der Mörder ist.

Mit der Figur des Hattinger hat Bogenberger einen Kommissar kreiert, der mit Leib und Seele Ermittler in Sachen Mord ist. Außerdem ist er Bayer, im Chiemgau geboren, am Chiemsee daheim. Bayer mit einem natürlichen Selbstverständnis. Alles Bierdimpfelige, Gewalttrachtlerische und Traditionsverbrannte ist ihm allerdings zuwider. Die Schönheit seiner Heimat weiß er sehr wohl zu schätzen, das heißt aber nicht, dass er den klaren Blick für deren Schatten und Abgründe verloren hätte. Der Chiemsee ist tief, und er birgt so manche Leiche. Guardini90. Karten 10/8  Euro (für Mitglieder). In Kooperation mit dem Stadtteilkulturzentrum Guardini90. Foto: Anita Berger

 

Festkonzert 40 Jahre Ignatiuskirche

Sonntag, 27.012019 um 19.00 Uhr

A. Vivaldi: Gloria D-Dur

J.-B. Loeillet: Trompetenkonzert

G. P. Telemann: Jauchzet dem Herrn

Sopran: Beate Walter-Miller
Alt: Cathrin Hager
Bariton: Thomas Ruf
Trompete: Peter Gasser


Kirchenchor und Orchester St.Ignatius

Leitung: Roswitha Kuttig

 

Eintritt frei

 

St. Ignatius, Guardinistr. 83, 81375 München, www.ignatius-muenchen.de

 

Freitag, 1. Februar, 15.30 bis 17.00 Uhr

König Ludwig I.
und der „neue“ Königsbau der Residenz

Nach über 10 Jahren Renovierungszeit hat die Residenz den Königsbau mit den prunkvollen Wohnräumen König Ludwigs I.
und seiner Frau Therese wieder geöffnet. Unmittelbar nach seinem Regierungsantritt 1825 begann König Ludwig I. die Residenz durch umfängliche Neubauten zu erweitern. 1826 wurden die Arbeiten am Königsbau, einem neuen Wohnpalast im Süden des Residenzareals, durch den Architekten Leo von Klenze in Angriff genommen. Ludwigs Verehrung für Italien und die Renaissance bestimmte den Baustil, besonders der Hauptfassade am Max-Joseph-Platz, in der Klenze Elemente des Palazzo Pitti und des Palazzo Rucellai in Florenz verarbeitete. 1835 war die neue Königswohnung bezugsfertig. Führung: Georg Reichlmayr. Treffpunkt: Eingang Residenzmuseum, Max-Joseph-Platz. Karten 12 Euro (ohne Eintritt) , nur im Vorverkauf!

 

Freitag, 8. Februar, 14.00 Uhr

Deutsches Theatermuseum
Vision und Tradition.

200 Jahre Nationaltheater in München.
Eine Szenographiegeschichte

Das Deutsche Theatermuseum München zeigt zum 200. Geburtstag des Hof- und Nationaltheaters aus seiner Grafiksammlung die bedeutsamsten originalen Bühnenbildentwürfe von 1818 bis 2018. Nirgends sonst lässt sich der unverwechselbare Stil eines großen Opernhauses so präzis porträtieren wie in den Blättern des Deutschen Theatermuseums. Das szenographisch Visionäre der Theaterkunst wird ebenso lebendig wie die traditionellen künstlerischen Aussagen.

Ergänzt werden diese Kernstücke der Szenographie durch kleine Porträts herausragender Bühnenbildner, die den Stil des Hauses beeinflussten: u.a. die Familie Quaglio, Leo Pasetti, Ludwig Sievert, Emil Preetorius, Jürgen Rose und Jean-Pierre Ponnelle.

Deutsches Theatermuseum, Karten 5 Euro (ohne Eintritt) nur im Vorverkauf!

Foto: Simon Quaglio, Entwurf zur Zauberflöte, 1818, Deutsches Theatermuseum München

Samstag, 9. Februar, 16.00 Uhr

Umwelt-Mitmach-Theater „Waldemar und Staubfried“
Mit  Simone Mutschler vom „Theaterspaß“
Für Kinder von 3 bis 10 Jahren

Ein Mitmach-Theater-Stück, in dem die Kinder alles zum Wald, den Jahreszeiten, den Himmelsrichtungen und dem Unterschied zwischen Wald und Stadt erleben können. Zum Schluss dürfen sie selbst die Biene, den Vogel, den Wind spielen und wie Bäume trinken und im Winde tanzen. Kinder lieben diese lustige Umwelt-Theater-Geschichten von zwei Kastanienbaum-Brüdern!

Guardini90. Karten 5 Euro (Erwachsene) / 2 Euro (Kinder). In Kooperation mit dem Stadtteilkulturzentrum Guardini90. Foto: Michael Chriatian Peters

Sonntag, 17. Februar, 16.00 Uhr

Mozart auf Reisen: Konzert der Münchner Philharmoniker für die ganze Familie

Mitglieder  der Münchner Philharmoniker, Preisträger des Wettbewerbs „Jugend musiziert“, Puppet Players. Leitung und Moderation: Heinrich Klug

Von 1762 bis 1766 waren die Eltern Mozart mit „Wolferl“ und „Nannerl“ in ihrer Pferdekutsche unterwegs. Als die Reise begann, waren die Kinder sechs und zehn Jahre alt und versetzten mit ihrem Spiel alle Welt in Erstaunen. In Wien, München, Mannheim, Paris, London und Den Haag wurden sie in Ehren empfangen. Zu jeder dieser Stationen wird ein passendes Erlebnis durch die Marionetten der PUPPET-PLAYERS dargestellt, die Stefan Fichert in der Art gebaut hat, wie es sie schon zu Mozarts Zeiten gab. Und die Kunststücke, die sie vollführen, werden auch die heutigen Zuschauer wie schon damals zum Lachen und Staunen bringen.           

Es erklingt ausschließlich Musik, die der kleine Wolfgang in diesen Jahren komponiert hat. Und weil diese Musik unüberhörbar ihre Wurzeln in der Bayrisch-Österreichischen Volksmusik hat, wurde außer Violine, Klarinette, Cello und Kontrabass noch ein Akkordeon hinzugefügt. Ein Spaß für die ganze Familie (geeignet für Kinder ab sechs Jahren). Theatersaal im Augustinum. Karten 12/10 Euro (für Mitglieder), Kinder 6 Euro. In Kooperation mit dem Augustinum München-Neufriedenheim.

Donnerstag, 21. Februar, 19.30 Uhr

Alexis de Tocqueville  – Über die Demokratie in Amerika
Vortrag von Stefan Winter

Der französische Gelehrte Alexis de Tocqueville (1805-1859) berichtete Anfang des 19. Jahrhunderts über seine Erfahrungen in der jungen US-amerikanischen Demokratie. Seine scharfsichtigen Analysen zeigten nicht nur die Schwierigkeiten einer modernen Demokratie auf, sondern sie haben bis heute hohe Relevanz für die Diagnose politischer Prozesse unter den Bedingungen des Kapitalismus und der Massengesellschaft. Guardini90. Karten 7 Euro. In Kooperation mit der Münchner Volkshochschule Hadern und dem Stadtteilkulturzentrum Guardini90.

 

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