Veranstaltungen

Bis 28. Oktober

Ausstellung: Von ganz unten. Die letzten Dinge.
Fotodokumentation von Mattia Balsamini

Migration heute, dieser Thematik widmet sich die Ausstellung „Die letzten Dinge“. Sie zeigt die eindrücklichen Bilder des italienischen Fotografen Mattia Balsamini. Er hat Gegenstände von Geflüchteten für die Forensik in Mailand dokumentiert, die auf dem Weg über das Mittelmeer ertrunken sind. Diese berührenden Hinterlassenschaften, die vom Leben der Opfer erzählen, wurden im Wrack eines 2015 gesunkenen Bootes gefunden. Die Fotoreportage wurde 2019 im Magazin der Süddeutschen Zeitung veröffentlicht.  

Stadtteilkulturzentrum Guardini90. Guardinistraße 90.
Anmeldung erforderlich unter guardini90@mvhs.de
oder zu den Bürozeiten; telefonisch unter 089 45216440.

Ausstellungsdauer:  10. September bis 28. Oktober 2020 .
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9 bis 12 Uhr und Montags bis Donnerstags 18 bis 19 Uhr sowie nach Vereinbarung (in den Schulferien geschlossen). In Kooperation mit Guardini90 und dem Erinnerungsort Badehaus.

 

Samstag, 24. Oktober um 19.30 Uhr

„Ich bin nicht Heinz Erhardt!“
Ein musikalischer Abend von und mit Claudia Zimmer und Herwig Rutt.

Der Unterhaltungskünstler Heinz Erhardt ist heute Kult. Er war nicht nur Komiker Nummer Eins der Wirtschaftswunder-Ära, er liebte auch die Musik…
… und wäre am liebsten Pianist geworden. Das klappte aber nicht, und zum Glück hatte er schon im Kindesalter fleißig Verse geschrieben, die sich „sogar ab und zu hinten reimten.“ Diese Unart mit Biss wurde zur Triebfeder seiner wirklichen Berufung. Denn das Sprungbrett zum Erfolg eines Künstlers ist bekanntlich hart gefedert, und auch ihm verlangte es vielseitige Kapriolen ab. Was sich sonst noch zutrug im Leben des pfiffigen Schelms, seit er das Licht des Kreißsaals erblickte? Das bringen Claudia Zimmer und Herwig Rutt im unterhaltsamen Wechselspiel mit Sprachwitz, seinen besten Gedichten, Chansons und spritzigen Klaviereinlagen auf die Bühne.  Schmunzeln garantiert!

Kleines privates Lehrinstitut Derksen. Pfingstrosenstraße 73.
U6 Klinikum Großhadern. Karten 14/12 Euro (für Mitglieder).
Karten nur im Vorverkauf!

Montag, 9. November, 20 Uhr

Anatol Regnier liest aus seinem neuen Buch

Jeder schreibt für sich allein:
Schriftsteller im Nationalsozialismus

Wer als Autor im Dritten Reich publizieren wollte, musste sich offiziell registrieren lassen als Mitglied der Reichsschrifttumskammer. Aber was bedeutete das? Wieviel Anpassung wurde verlangt? Wie war das Verhältnis zum Staat und wie das Selbstverständnis als Repräsentant des deutschen Geisteslebens? Hielt man Kontakt zu emigrierten Kollegen? Und wie stellte man sich zur Verfolgung und Deportation der Juden?

Mit leichter Hand verknüpft Anatol Regnier, 1945 als zweites Kind von Pamela Wedekind und Charles Regnier geboren, die Biografien von Hans Fallada und Erich Kästner, Agnes Miegel und Ina Seidel, Gottfried Benn, Hanns Johst und Will Vesper. Es sind Geschichten von überraschender Widersprüchlichkeit, die das gesamte Spektrum menschlichen Verhaltens im Dritten Reich abbilden.
Kleines privates Lehrinstitut Derksen.
Karten 10/8 Euro (für Mitglieder), nur im Vorverkauf.

 

Freitag, 20. November, 19 Uhr

Café Global
Unterwegs im kolonialen Ägypten: Eine ungarische Gräfin wird Königin am Nil
Vortrag von Karin Sommer

In der Reihe Café Global stellt die Kulturwissenschaftlerin Karin Sommer Geschichten vor, die irgendwo auf der Welt irgendwann wirklich passiert sind. In Wien lernte die ungarische Komtess May Török den späteren Herrscher von Ägypten kennen und folgte ihm in seine Heimat. Dort konvertierte sie zum Islam und lebte eine Zeitlang in seinem Harem. In ihrer Autobiographie räumte sie mit vielen schwülstigen Klischees auf und beschrieb den modernen Harem als spießig, ungemütlich und intrigant. Ihre Ehe wurde aufgrund einer Haremsintrige im Jahr 1913 getrennt.
Stadtteilzentrum Guardini90. Karten 5 Euro.
Anmeldung erforderlich unter guardini90@mvhs.de
oder zu den Bürozeiten; telefonisch unter 45216440.
In Kooperation mit dem Stadtteilkulturzentrum Guardini90.

 

Freitag, 27. November, 19 Uhr

Friedrich Engels – zum 200. Geburtstag
Vortrag von Dr. Wolfgang Thorwart

Friedrich Engels, 1820 als Sohn eines pietistischen Textilfabrikanten in Wuppertal-Barmen geboren, musste eine kaufmännische Lehre absolvieren und wurde im väterlichen Zweigwerk in Manchester mit dem Elend der Industriearbeiter konfrontiert. Seit 1844 verband ihn eine lebenslange Freundschaft mit Karl Marx (1818-1883), mit dem er in gemeinsam verfassten Schriften die Grundlagen des historisch-dialektischen Materialismus erarbeitete. Im Zuge einer regelrechten Arbeitsteilung übernahm Engels die Vertretung des neuen Standpunkts nach außen und verfasste einige wirkungsmächtige Darstellungen der neuen materialistischen Position. Anlässlich seines 200. Geburtstages soll Friedrich Engels Leben und Denken in diesem Vortrag genauer vorgestellt werden.

Guardini90. Karten 8 Euro (nur im Vorverkauf).
In Kooperation mit der Münchner Volkshochschule Süd und dem Stadtteilkulturzentrum Guardini90. Foto: Wikimedia

 

 

Hadern digital!
Ein Wochenende im Zeichen der Digitalisierung

Im Rahmen des Programmschwerpunkts der Münchner Volkshochschule Süd (MVHS) „Connected: Leben in digitalen Welten“ widmet sich die MVHS gemeinsam mit dem Stadtteilkulturzentrum Guardini90, der Stadtbibliothek Hadern und Kultur in Hadern e.V. dem Thema Digitalisierung. Auf dem Programm stehen eine Fotodokumentation von Magdalena Menzinger zur Ad hoc Digitalisierung,  Gespräche über Big Data und Künstliche Intelligenz, ein Workshop mit Blick auf unsere Daten im Netz, eine Lesung darüber, wie man den Pessimismus mit Pragmatismus schlägt und ein Abend mit Visualkunst und Musik von „The Governors“. Weitere Details zum Veranstaltungsprogramm finden Sie im Programmflyer, der in der Münchner Volkshochschule Süd sowie im Stadtviertel ausliegt.

 

Kultur in Hadern beteiligt sich mit zwei Veranstaltungen am digitalen Wochenende:

 

Sonntag, 15. November, 11 Uhr
Lesung: Dirk von Gehlen
„Das Pragmatismus-Prinzip - 10 Gründe für einen gelassenen Umgang mit dem Neuen.“

Wir sind im 21. Jahrhundert angekommen, und keiner kennt sich mehr so richtig aus. Gut so, sagt Dirk von Gehlen, und nimmt all jenen den Wind aus den Segeln, die mit einfachen Antworten auf die immer komplexere Gegenwart reagieren. Gehlen, Autor und Leiter des Bereichs Social Media der SZ, ist sich sicher: Pragmatismus schlägt Pessimismus und lässt uns Entwicklungen der Zukunft besser einschätzen, anstatt auf Hypes und Panikmache hereinzufallen. Wie sehen Sie das?

Stadtbibliothek Hadern.
Karten 6 Euro (nur im Vorverkauf in der Stadtbibliothek).
Eine Veranstaltung im Rahmen von „Hadern digital!“ In Kooperation mit der Münchner Volkshochschule Süd, Guardini90 und  der Stadtbibliothek Hadern.

 

Sonntag, 15. November, 19 Uhr
Konzert: The Governors
Indie-Alternativkonzert mit  Visualkunst von Sico Vaja  

Visualkünstlerin SicoVaja lässt die Bilder in den Synapsen schmelzen wie das Zelluloid alter Filmschnipsel. Sie ist Teil des renommierten audiovisuellen Festivals DigitalAnalog und bespielt heute internationale Leinwände und LED-Walls.

An diesem Abend begleitet sie die Klänge der Münchner Band „The Governors“. Tanzbare Lässigkeit, sphärische Ausflüge und hittaugliche Melodien: „The Governors“ verbinden das Beste aus britischer Indie-Attitüde und elektrisierender US-Alternative der Ost- und Westküste.

Volkshochschule Hadern im UG.
Karten 12/10 Euro (für Mitglieder), nur im Vorverkauf.
Eine Veranstaltung im Rahmen von „Hadern digital!“
In Kooperation mit der Münchner Volkshochschule Süd, dem Stadtteilkulturzentrum Guardini90 und  der Stadtbibliothek Hadern.

 

 

 

Leider ist das Haderner Dorffest im Mai ersatzlos ausgefallen. Wir haben aber eine gute Nachricht: Luise Kinseher wird beim Dorffest 2021, am Sonntag, den 16.05.2021, auftreten können. Schon gekaufte Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit. Wer diese  dennoch zurückgeben möchte, kann dies nach Wieder-Öffnung der VHS und Guardini90 während unser bekannten Sprechzeiten gegen Erstattung des Eintrittspreises tun.

 

Es ist vor allem die Vielseitigkeit der Kabarettistin Luise Kinseher, der MAMA BAVARIA vom Nockherberg,  die jeden ihrer Auftritte auszeichnet und zu einem besonderen Erlebnis macht:  Ohne aufwendige Kostümierung, einfach nur mit Stimmmodulation und variantenreicher Mimik, schlüpft Kinseher in ihr Personal und deckt durch ihr rasantes Rollenspiel Seltsamkeiten und Marotten mancher Zeitgenossen auf. Luise Kinseher ist eine Vollblutschauspielerin, die ihre vielen maßgeschneiderten Rollen mit der gleichen Präzision beherrscht wie das Geplauder mit dem Publikum. Sie ist eine genaue Beobachterin. Rahmen und roter Faden, Figuren und schauspielerische Leistung, Unterhaltungswert und krachender Humor, sogar der Flirtfaktor in der ersten Reihe: bei Luise Kinseher passt einfach alles derart grandios zusammen, dass man fast vergisst, dass es auch noch um etwas Inhaltliches geht. Sie versteht es, das Publikum mit Charme um den Finger zu wickeln, es immer wieder mit einzubeziehen und ab und zu ganz fest an der Nase zu packen. Man geht mit dem schönen Gefühl, die hohe Kunst der Kleinkunst gesehen zu haben: Einfach prächtig!  Festzelt am Max-Lebsche-Platz. Karten 22 /20 Euro (im Vorverkauf). Einlass ab 17.30 Uhr.

 

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