Veranstaltungen

Freitag, 25.6.2021 von 13 bis 15 Uhr    

Auf den Schwingen des Genius" 
König Ludwig II. und Richard Wagner
Führung mit Georg Reichlmayr

Im Juni 1865 hob sich im Münchner Nationaltheater erstmals der Vorhang für Richard Wagners Oper „Tristan und Isolde“, und schon der erste Akkord schrieb Musikgeschichte: Nie wurde die Grenzenlosigkeit von Gefühlen musikalisch so intensiv umgesetzt. Wagners sehnsuchtsgetränkte Musik wurde zum Narkotikum einer ganzen Generation, und wohl am intensivsten für Bayerns jungen König Ludwig II.! Begleiten Sie Richard Wagner, Gottfried Semper, Hans und Cosima von Bülow, Staatsrath von Pfistermeister und Seine Majestät König Ludwig II. und erfahren das Drama um Macht und Geld und um Liebe und Freiheit. Treffpunkt: Max-Joseph-Platz vor der Oper, Ende: Karolinenplatz. Alle Teilnehmer erhalten für die Dauer der Führung ein akustisches Führungssystem. Karten 12 Euro nur im VVK und nur an Mitglieder in den Sprechstunden von  Kultur in Hadern, dienstags von 17 bis 18.30 Uhr im Guardini90. Erstmals Dienstag, 8. Juni!

Freitag, 25.6.2021, 15.30 bis 17.30 Uhr
"Keiner ist so geeignet" - Der königliche Bildhauer Maximilian von Widnmann
Führung mit Georg Reichlmayr

Studium schon mit 16 Jahren an der Münchner Akademie der Künste, ausgezeichnete Professoren, frühe Aufträge vom Monarchen, Werke in Walhalla und ganz Bayern, die Bewunderung von Schwanthaler, Gärtner und Klenze - und dennoch ist Maximilian von Widnmann nur wenig bekannt. Widnmann hinterließ ein Lebenswerk zwischen Antikensehnsucht und Mittelmeer-Romantik. Das königliche München zwischen Promenadeplatz und Odeonsplatz war ein Zentrum seines umfangreichen Schaffens und bietet Gelegenheit, den großen Bildhauer neu zu entdecken.
Treffpunkt: Promenadeplatz vor dem Hotel Bayerischer Hof, Ende: Königsplatz
an der Glyptothek.
Alle Teilnehmer erhalten für die Dauer der Führung ein akustisches Führungssystem. Karten 12 Euro nur im VVK und nur an Mitglieder in den Sprechstunden von  Kultur in Hadern, dienstags von 17 bis 18.30 Uhr im Guardini90. Erstmals Dienstag, 8. Juni!

Samstag, 26.6.2021, 10 bis 13 Uhr

POETRY TO GO am Haderner Stern
Gedichte auf Bestellung mit Sabine Magnet

POETRY TO GO sind Gedichte, die im Augenblick entstehen. Verfasst auf einer Schreibmaschine und inspiriert von den An- und Eingaben der auftraggebenden Person. Die Menschen können die Entstehung der Werke miterleben: Sabine Magnet führt ein kurzes Gespräch mit der Person, webt deren Worte, Gedanken und Gefühle in ihr Gedicht, begleitet vom Rhythmus des Schreibmaschinengeklappers. Nach wenigen Minuten ist der einzigartige Text fertig, Sabine Magnet liest das Gedicht vor und übergibt es dann der Person, die es bestellt hat. Sabine Magnet ist Lyrikerin, Autorin und Journalistin. Vor dem Guardini90 am Haderner Stern. Guardinistraße 90. Eintritt frei.

In Kooperation mit dem Kulturzentrum Guardini90 und der Münchner Satdtbibliothek Hadern. Die Veranstaltung findet unter Vorbehalt und unter Einhaltung der zum Zeitpunkt der Veranstaltung geltenden Hygienevorschriften statt.

Samstag, 26.6.2021 um 19 Uhr

Konzert mit dem Duo „KlangZeit“
- Marie-Josefin Melchior Geige
- Johann Zeller  Akkordeon

Wie im Nu verfliegt die Zeit im Klangrausch mit den beiden Musikern  Marie-Josefin Melchior und Johann Zeller. Groovig, spritzig, frech präsentieren sie in ihrem Bühnenprogramm eine erstaunliche Bandbreite  von Weltmusik: Valse Musette – Tango – Klezmer –Czardas – Zwiefacher –Lieder und Couplets –weltmusikalischer Tradimix … alles wird zum frisch  servierten Ohrenschmaus. - Während Johann Zeller im einen Moment innig mit seinem Akkordeon verschmilzt und kurze Zeit später groovig auf ihm herum trommelt, entlockt Marie-Josefin Melchior ihrer Geige verschiedenste Klangfarben von arabischer Rabāb bis
hin zur E-Gitarre. Launige Couplets  und Lieder runden das Programm ab. Ein besonderes Erlebnis mit Momenten voller Innigkeit, reich gespickt mit Virtuosität, Witz und viel musikantischer Spritzigkeit.   
Das Duo KlangZeit ist Preisträger beim „Bayern 2 – Steckbrief des Jahres 2019“.
Kleines privates Lehrinstitut Derksen. Karten 14 (12) Euro (für Mitglieder) nur im VVK in den Sprechstunden von  Kultur in Hadern, dienstags von 17 bis 18.30 Uhr im Guardini90. Erstmals Dienstag, 8. Juni!

Mittwoch, 7. Juli 2021 um 19 Uhr

Vortrag: Richard Eckstein
August der Starke und das Augusteische Zeitalter in Dresden

Sein Kunstsinn war ebenso legendär wie seine Körper- und Lendenkraft. Ohne den sächsischen Kurfürsten Friedrich August I. - als August II. zudem König von Polen - und seinen Sohn Friedrich August II. würde es das barocke Gesamtkunstwerk Dresden nicht geben. In den rund 70 Jahren des so genannten Augusteischen Zeitalters von 1694 bis 1763 entstand die – später von Herder als „Elbflorenz“ gerühmte – Residenzstadt des Wettiner Herrscherhauses mit dem berühmten Zwinger, der Brühlschen Terrasse, Taschenberg-, Cosel- und Japanischem Palais sowie der Frauen- und Hofkirche. Weltberühmte Kunstsammlungen wurden angelegt: die Gemäldegalerie Alte Meister mit Raffaels „Sixtinischer Madonna“ als Kronjuwel, die immense Kollektion von chinesischem, japanischem und Meissener Porzellan und das Grüne Gewölbe, die größte und reichste Schatzkammer des Abendlandes, die Ende 2019 spektakulär beraubt wurde. -
Zahlreiche Bilder ermöglichen einen umfassenden Blick auf die einzigartige Barock-Metropole und sind eine perfekte Vorbereitung auf wieder mögliche Dresden-Besuche. Karten 8 / 6 Euro (für Mitglieder). Kleines privates Lehrinstitut Derksen, Pfingstrosenstraße 73.

 

Donnerstag, 15. Juli 2021
Kultuurfahrt nach Regensburg zur Bayerischen Landesausstellung 2021 im Museum am Donaumarkt: Götterdämmerung II – Die letzten Monarchen


Monarchen und Moderne, Tradition und Tempo, Zeremoniell und Zahnräder: Wie passen die altehrwürdigen Herrscherhäuser in die neue Zeit der anbrechenden Moderne? In acht Abteilungen erzählen rund 140 außergewöhnliche Objekte von den Schicksalen der letzten Herrschergeneration in Bayern und Europa vor der Revolution 1918 und vermitteln spannende Einblicke in die Lebenswelt des Hochadels um 1900: Kaiserin Elisabeth von Österreich und ihre Geschwister, Prinzregent Luitpold und seine Kinder, die englische Queen Victoria und ihre Enkel – sie alle kämpften um ihren Platz in einer sich rasant verändernden Welt voller Gegensätze und Umbrüche. Am Ende entschieden Weltkrieg und Revolution über ihr Schicksal.

 

Das Haus der Bayerischen Geschichte in Regensburg wurde im Juni 2019 eröffnet
und zeigt die Entstehung des modernen Bayern. Im lichtdurchfluteten Foyer begrüßt
ein über vier Meter großer Löwe die Besucher. Das Foyer dient als Flaniermeile zwischen Altstadt und Donau.

Nach der Mittagspause im „Wirtshaus im Museum“ starten wir um 15 Uhr zu einer Stadtführung, die nach 1,5 Stunden in Bahnhofsnähe zur Rückfahrt um --- endet.

Karten 40 Euro (Bahnfahrt, Eintritt und Führungen).

Abfahrt 8.43 Uhr Hauptbahnhof.

 

Montag, 19. Juli 2021 um 11-13 Uhr

Führung mit Georg Reichlmayr
Haidhausen: Bierseligkeit und Revolution

Der „gache Steig“, der Gasteig, führt hinauf nach Haidhausen, einem heute vor allem bei jungen Münchnern beliebten Stadtteil. Einst armseliges Herbergsviertel, dann Industriestandort und Hochburg der Münchner Brauereien, kennzeichnet Haidhausen die symmetrische Stadtplanung des späten 19. Jahrhunderts. Im Dunst der Bierkeller wurden hitzige Reden geschwungen, von Georg von Vollmar und Rosa Luxemburg, aber auch von Adolf Hitler, dessen Putsch im November 1923 in die Geschichte einging. Der Spaziergang macht Sie mit der aufregenden Geschichte Münchens „rechts der Isar“ vertraut, dem „Franzosenviertel“ Haidhausens und den Herbergen, und bietet zahlreiche literarische Zusammenhänge. Karten 12 Euro.
Treffpunkt: Celibidacheforum/Gasteig Kulturzentrum; Ende: Wiener Platz.

Alle Teilnehmer erhalten für die Dauer der Führung ein akustisches Führungssystem.
 

Donnerstag, 22. Juli 2021 um 19 Uhr
Manuel Zaefferer
Die Prosa Hemingways und der Film Noir
Zum 60. Todestag von Ernest Hemingway

Ernest Hemingway war nie ein Freund von filmischen Adaptionen seiner Texte – mit einer Ausnahme: "The Killer". Regisseur Robert Siodmak, der vor den Nazis aus Deutschland geflohen war, umgibt seine Figuren (Ava Gardner und Burt Lancaster) mit der düsteren Atmosphäre des deutschen Expressionismus und verleiht der Geschichte so eine zweite, mysteriöse Ebene. Mit diesem Film Noir schafft er ein filmisches Pendant zu Hemingways Idee von der Rolle des Ungesagten: "Die Würde, mit der sich ein Eisberg bewegt, beruht darauf, dass nur ein Achtel von ihm aus dem Wasser ragt." In Kooperation mit der Münchner Volkshochschule Süd und dem Stadtteilkulturzentrum Guardini90. Karten  8 Euro.  Anmeldung erforderlich.
Reservierung unter: Tel. 089- 48006-6730 Kursnummer M249070

Bitte merken Sie sich vor: Sommerfest im Kleinen privaten Lehrinstitut Derksen, Pfingstrosenstraße 73 am Samstag, 31. Juli 2021

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