Veranstaltungen

Bitte beachten Sie die Hygienebestimmungen:

Bei Veranstaltungen in Kooperation mit der MVHS gilt das Hygienekonzept der Volkshochschule https://www.mvhs.de/ueber-uns/presse/hygienekonzept-der-muenchner-volkshochschule. Bei allen anderen Veranstaltungen und Veranstaltungen im Guardini90 können Sie hier tagesaktuell nachzulesen: www.guardini90.de/corona

 

Samstag, 10. September, 14.30 Uhr

München 72. Mode, Menschen und Musik
Führung mit Ursula Simon-Schuster

Olympia '72 steht für weit mehr als die sportlichen
Spitzenleistungen, die zwischen dem 26. August und dem
11. September 1972 erbracht wurden. Visionäre Zukunftsideen und Gesellschaftsentwürfe, politischer Gestaltungswille und nüchterner Pragmatismus sowie Begeisterung und Tragödie verdichten sich bei den Olympischen Spielen in München zu einem vielschichtigen Bild.
Das Gesamtprojekt "München 72" im Stadtmuseum präsentiert die Ausstellung "Mode, Menschen und Musik". Sie zeigt Visionäres und Provokatives aus den eigenen Sammlungen und stellt es in Kontext zu neu gesammelten Erinnerungsstücken und bisher nicht erzählten Geschichten. Karten 8 Euro (ohne Eintritt). Münchner Stadtmuseum, St.-Jakobs-Platz 1. U6 Marienplatz oder Sendlinger Tor.

 

Samstag, 17. September, 19 Uhr

Poetry  Slam mit Eva Niedermeier

Eva Niedermeier fing früh damit an Erlebtes, Erzähltes, Erdachtes und Erträumtes in Worte, Reime und Zeilen zu fassen. das Spiel mit der Sprache und der Versuch, Gefühle in Schriftform zu bringen floss in Gedichte, Lieder, Illustrationen, Filme und Aphorismen. so zieht sich durch alles Evas Stil: kindliche Leichtigkeit und freche Wortwahl bei Themen mit Tiefgang. eine unverkennbare Melancholie gepaart mit einem Augenzwinkern.  so singt, erzählt und schreibt die 24-jährige von Betrug, Herzschmerz, Tod, Verzweiflung, Enttäuschungen und verbrannten Polaroidbildern, von Hotelbetten und Abschieden. von dem Morgen danach und vor allem von dem Abend davor. und von Geschichten. von Menschen und Schicksalen, von Gefühltem und Verdrängtem. das Unbegreifliche bekommt durch Alltagspoesie ein Gesicht. das Alltägliche wird durch Poesie geschätzt. Kleines privates Lehrinstitut Derksen. Karten 12/10 Euro (für Mitglieder).

 

Donnerstag, 15. September, 19 Uhr

Die Erdfunkstelle Raisting: Vortag von Armin Drescher

Die Erdfunkstelle Raisting wurde gegründet, um eine Direktübertragung von Fernsehprogrammen (Nachrichten, Kultur, Sport) durch Satelliten von Kontinent zu Kontinent zu ermöglichen. Dies sollte den Zusammenhalt innerhalb der Westlichen Welt stärken und zugleich den nahen Ostblock-Ländern möglichst viel Einblick  in die Westliche Lebensweise gewähren. Bonner Staatsgästen der „Dritten Welt“ wurde stets Raisting als Symbol eines unzensierten Nachrichtenwesens „in Echtzeit“ vorgeführt und Hilfe bei der Einrichtung eigener Erdfunkstellen angeboten.Die Erdfunkstelle Raisting war die zentrale Daten-Drehscheibe bei den Direktübertragungen der Mondlandung innerhalb Europas und global bei den Olympischen Spielen in München. Stadtteilkulturzentrum Guardini90. Karten 5 Euro.

Eine Tagesfahrt nach Raisting veranstaltet Kultur in Hadern am 23.9. (siehe dort).

 

Freitag, 23. September, Abfahrt 9 Uhr

Kulturfahrt : Das Radom in Raisting

Weithin sichtbar erhebt sich südlich des Ammersees, im Landkreis Weilheim-Schongau, das Industriedenkmal Radom Raisting. Im Jahre 1964 ging diese Antenne 1 als erste deutsche kommerzielle  Satellitenkommunikation in Betrieb. Das Radom Raisting markiert einen großen Schritt  in der technologischen Entwicklung Deutschlands und den Schritt in die  Globalisierung der Kommunikation. Damit steht es als Denkmal stellvertretend für die Entwicklung einer neuen Kultur der weltweiten Verständigung. Unter anderem wurden über die Antenne 1969 die Mondlandung und 1972 die Olympischen Sommerspiele in München übertragen. Auch eine Leitung der als "Rotes Telefon" bekannten Verbindung zwischen den Regierungen im Kalten Krieg wurde über Raisting hergestellt. Nach der Mittagspause im Gasthof zur Post in Raisting besuchen wir die Ausstellung "50 Jahre Olympische Spiele in München 1972 – Die Bedeutung der Erdfunkstelle Raisting für die weltweite mediale Übertragung" im Hellmeier-Haus Raisting.

Abfahrt: 9 Uhr U Bahn-Haltestelle Holzapfelkreuth. Karten 30 Euro (Bus, Eintritte und Führungen; nur im Vorverkauf)

 

Donnerstag, 29. September, 19-20 Uhr

Klassisches Konzert zum Feierabend
mit der Sängerin und Komponistin Valerie Radtke.

Gönnen Sie sich für ein knappes Stündchen eine musikalische Verschnaufpause nach einem anstrengenden Arbeitstag, gerne auch mit einem Glas Wein in der Hand. Erholung für die Seele, Freude für die Ohren. Wunderschöne, klassische Musik für Gesang und Klavier. Sie hören Schubert, Händel, Mozart, César Franck und eigene Kompositionen der Münchner Sängerin Valerie Radtke, die auch als Komponistin tätig ist, in Begleitung der Pianistin Ana Tsotsoria. Valerie Radtke: Die vielseitige Musikerin aus der Blumenau gibt als Sopranistin Konzerte und erhielt 2021 ein Kompositionsstipendium des Staates Bayern für ihren Liedzyklus "Der Musikalische Adventskalender". Stadtteilkulturzentrum Guardini90. Eintritt frei, Spenden erwünscht. Anmeldung erbeten per E-Mail an guardini90@mvhs.de. In Kooperation mit dem Stadtteilkulturzentrum Guardini90

Freitag, 14. Oktober, 19 Uhr

Café Global – Ethnologische Betrachtungen. "Eines Tages wird es wieder ein friedlicher Ort sein." Unterwegs DP-Lager Feldafing (1945-1953)

In der Reihe Café Global stellt die Kulturwissenschaftlerin Karin Sommer Geschichten vor, die irgendwo auf der Welt irgendwann wirklich passiert sind. Dieses Mal geht es um jüdische Holocaust-Überlebende. Über das jüdische DP-Lager Feldafing am Starnberger See gibt es einen authentischen Bericht über die chaotische Zeit unmittelbar nach der Befreiung. Verfasser ist Simon Schochet, ein polnischer Jude, der in Dachau interniert war und dort seine gesamte Familie verloren hat. Er schildert das erste Jahr nach der Befreiung in diesem Lager anhand der schier unglaublichen Schicksale einzelner Personen und ihren für Außenstehende oft so unverständlichen Verhaltensweisen ebenso wie das schwierige und gespannte Verhältnis zur Bevölkerung aus der Umgebung. Stadtteilkulturzentrum Guardini90. Karten 5 Euro. Reservierung unter: Tel. 089- 48006-6730, Kursnummer P127004. In Kooperation mit dem Stadtteilkulturzentrum Guardini90.

 

Sonntag, 16. Oktober, 18 Uhr

RUDI ZAPF TRIO Grenzenlos

Rudi Zapf – Pedalhackbrett & Knopfakkordeon
Sunny Howard – Violine
Ingrid Westermeier – Gitarre

Rudi Zapf – Bayerns Klöppelvirtuose Nr. 1 (AZ) – kommt zusammen mit der außergewöhnlichen Jazzgeigerin Sunny Howard und der virtuosen und feinfühligen Gitarristin Ingrid Westermeier. Im Trio vereint betreiben die drei Vollblutmusiker eine Reise durch die Musik der westlichen und östlichen Welt, mischen Volksliedhaftes, Jazzelemente, Irish Folk, Balkan, Valse Musette, Tango, Milonga und Klezmer mit viel eigenen Improvisationen ineinander, verflechten, lösen auf. Ein Konzert im Rahmen der „Olympiade der Freundschaft“, in Kooperation mit dem von der Deutsch-Italienischen Gesellschaft Germering gegründeten Freundschaftsnetzwerk PaeseAmico, das italienische und deutsche Vereine verbinden soll. Das Eröffnungsfest findet am 24.9. im Amadeussaal der Stadthalle Germering statt, Kultur in Hadern veranstaltet das Abschlusskonzert. Das gesamte Veranstaltungsprogramm finden Sie unter www.paeseamico.de.Kleines privates Lehrinstitut Derksen. Karten 14/12 Euro (für Mitglieder).

 

Freitag, 21. Oktober, 11 Uhr

Sudetendeutsches Museum
Das Sudetendeutsche Museum  ist das zentrale Museum der deutschsprachigen Bevölkerung in den böhmischen Ländern. Seine Dauerausstellung spannt einen Bogen über 1100 Jahre Geschichte, Kunst- und Kulturgeschichte, dargestellt in authentischen Objekten aus seinen Sammlungen, auf einer Ausstellungsfläche von 1200 qm.  Durch seine moderne Architektur setzt das Sudetendeutsche Museum auch äußerlich Akzente. "Heimat?", mit Fragezeichen, schildert den mühsamen Neubeginn und die Integration der Sudetendeutschen im Westen. Jahrhunderte lang war die Heimat der Sudetendeutschen in Böhmen, Mähren und Sudetenschlesien vom Zusammen-leben dreier Völker – der Deutschen, der Tschechen und der Juden – geprägt. Das Sudetendeutsche Museum beleuchtet diese gemeinsame Heimat in ihren unterschiedlichen Facetten. Dabei entsteht das Bild einer beispielhaften Kulturlandschaft von gesamteuropäischer Bedeutung. Sudetendeutsches Museum, Hochstraße 10. S-Bahn  Haltestelle Rosenheimer Platz. Karten 9 Euro (Eintritt und Führung)

 

Donnerstag, 27. Oktober, 19 Uhr

Felix Mendelssohn Bartholdy, der "Mozart des 19. Jahrhunderts". Ein Lebensbild zum 175. Todestag. Vortrag von Prof. Thomas Gropper

Schon mit 17 Jahren begeisterte Felix Mendelssohn Bartholdy die Musikwelt mit seiner "Sommernachtstraum"-Ouvertüre, es gelang ihm, durch ebenso feine wie wirkungsvolle Klaviermusik, Lieder und Kammermusik in die erste Reihe der Komponisten zu gelangen; Symphonien und die Oratorien "Paulus" und "Elias" öffneten ihm die großen Bühnen und Säle. Als Musikgelehrter, Schriftsteller und Pädagoge tat er viel für befreundete Künstler und den Nachwuchs, als Dirigent prägte er gerade im Gewandhaus Leipzig ein neues Bild vom Kapellmeister. – Dieser Abend ist ein Streifzug durch Mendelssohns Leben und Denken, seine Schriften und seine Musik. Stadtteilkulturzentrum Guardini90. Karten 8 Euro. Anmeldung über die MVHS Süd: www.mvhs.de Tel. 089- 48006-6730 mit der Kursummer P270140. In Kooperation mit der Münchner Volkshochschule Süd und dem Stadtteilkulturzentrum Guardini90.

 

Freitag, 4. November, 19 Uhr

Alternativ-Heuriger
Mit Wiener Musik, Liedern & Geschichten … ein bisserl anders. Dabei sind: Beate Kiechle (Querflöte, Gesang), Ingrid Sonn-Knee (Klavier) und Peter Hoffmann als Erzähler. Dazu gibt es Originalweine aus dem Heurigenland und feine Schmankerl.

Kleines privates Lehrinstitut Derksen. Karten 12 / 10 Euro (für Mitglieder)

 

Sonntag, 6. November, 17 Uhr

KONZERT: Elisabeth Einsiedler Geige und Markus Oberniedermayr Klavier

Die Geigerin Elisabeth Einsiedler und der Pianist und Komponist Markus Oberniedermayr werden an diesem Abend Werke von Bach, Haydn, Ravel und Oberniedermayr zu
Gehör bringen. Ein besonderer Programmpunkt ist die Präsentation in Bild und Ton von Dancing Animals, ein Klavier- und Bilderbuch für Kinder und Junggebliebene von Isabel und Markus Oberniedermayr, das nach diesem Konzert auch erworben werden kann. Kleines privates Lehrinstitut Derksen. Karten 14/12 Euro (für Mitglieder)

Donnerstag, 10. November, 19 Uhr

NouWell Cousines
Was die Well-Cousinen Maria und Maresa, Cousin
Matthias und ihr Kompagnon Alexander Maschke fabrizieren, ist nicht die „haute cuisine“ des Gaumens, sondern der Musik. In einem spritzigen Crossover von Volksmusik, über freche Lieder, bis hin zu klassischen Stücken bieten diese jungen Künstler –  zu 3/4 dem Suppentopf der Familie Well entsprungen  –  dem Zuhörer alles, was er sich von einem musikalisch hochwertigen Menü erhoffen kann. Die vier Musiker studieren alle an der Musikhochschule München, allerdings komplett unterschiedliche Fächer: Maria Cello, Alexander Filmmusik, Matthias Geige und Maresa Schulmusik. Aus dieser Mischung entstand ein abwechslungsreiches Programm, in dem die Studenten oftmals auch zu unterschiedlichen Instrumenten (Geige, Bratsche, Cello, Akkordeon …) greifen, und mit ihrem Charme und Spaß an der Musik das Publikum immer wieder begeistern. Kleines privates Lehrinstitut Derksen. Karten 14/12 Euro (für Mitglieder).

 

Samstag, 12. November ab 15 Uhr

ReStart Festival:
Tag der Stadtteilkultur – Indischer Abend

Im Stadtteilkulturzentrum Guardini90 geht es um 15 Uhr los mit dem inklusiven DanceAbility Projekt “Tanz für Alle” mit Ralf Otto und Alex Bauer. Jeder kann mittanzen und sich ganz nach dem eigenem Gefühl bewegen , ob jung oder alt, ob mit oder ohne Einschränkungen. Anschließend übernehmen junge Tänzer aus dem Viertel unter Anleitung der Choreografin und Performerin Vasvhi Thaker. Um 19 Uhr Eröffnung der Ausstellung „Die Welt der bunten indischen Götter“ von Eva-Maria Glasbrenner. Sie sind eingeladen, die indische Kultur jenseits der gängigen Klischees und mit allen Sinnen zu erleben: Neben klassischem südindischem Tempeltanz Bharatanatya und kulinarischen Kleinigkeiten erwartet sie eine Einführung in die eng mit Deutschland verknüpfte Geschichte der indischen Götterplakate. Den Abschluss macht das Fusion-Projekt „Bavarianatya“ mit der Bharatanatya-Tänzerin Revathi, der bairisch-traditionellen Naturjodelgruppe „D’ Isarjodler“ und den Argeter Alphornbläsern. Wir freuen uns auf euch! Stadtteilkulturzentrum Guardini90. Eintritt frei.

In Kooperation mit der Münchner Volkshochschule Süd und dem Stadtteilkulturzentrum Guardini90.

 

Sonntag, 13. November, 11 Uhr

Im Rahmen der 2. Haderner Seniorenwoche:
Die Buchhandlung in der Amalienstraße. Lesung mit Heidi Rehn

Der Krieg steht bevor. Düstere Zeiten brechen an. Zwei Buchhändlerinnen setzen für ihre Überzeugungen alles aufs Spiel. München, 1913. Für die rebellische Elly wird ein Traum wahr, als sie in der Buchhandlung in der Amalienstraße ihre Ausbildung beginnen darf. Gegen alle Widerstände gründen Elly und ihre wissbegierige Freundin Henni einen Salon für Schriftstellerinnen. Die harsche Zensur des Kaiserreichs lässt nichts unversucht, um den modernen Frauen Steine in den Weg zu legen. Doch dann bricht der erste Weltkrieg über die jungen Buchhändlerinnen herein. Als Ellys Freund Leo an die Front gerufen wird, können sie sich nicht mehr in ihre Bücher flüchten. Freuen Sie sich auf den großen München-Roman der Erfolgsautorin. Stadtbibliothek Hadern. Eintritt frei.  Anmeldung nur in der Stadtbibliothek Hadern. In Kooperation mit der Stadtbibliothek Hadern.

Donnerstag, 17. November, 19 Uhr

Marcel Proust zum 100. Todestag (1871-1922). Vortrag von Dr. Katharina Pfeiffer

Marcel Proust lebte die letzten 18 Jahre seines Lebens zurückgezogen und starb, bevor er sein Hauptwerk "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" veröffentlichen konnte. Von diesem Gesellschafts-, Künstler-, Zeit- und psychologischen Roman gingen innovative Impulse für die Erneuerung der Gattung aus. Vorher schrieb Proust zahlreiche literarische, literaturkritische und kunsttheoretische Arbeiten. Anlässlich seines 100. Todestages soll an diesem Abend ein vielschichtiges Porträt des Autors gezeichnet werden, wobei auch auf Personen aus seinem Lebensumfeld eingegangen wird. Stadtteilkulturzentrum Guardini90. Karten 8 Euro. Anmeldung über die MVHS Süd: www.mvhs.de Tel. 089- 48006-6730 mit der Kursummer P270140. In Kooperation mit der Münchner Volkshochschule Süd und dem Stadtteilkulturzentrum Guardini90.

 

Freitag, 18. November, 11 Uhr

ayerisches Nationalmuseum: Die Meisterwerke. Führung: Georg Reichlmayr
Das Bayerische Nationalmuseum war das erste Münchner Museum, das nach dem Zweiten Weltkrieg wieder öffnete, doch erst in den letzten Jahren sind die umfangreichen  Restaurierungsmaßnahmen abgeschlossen worden. 2005 feierte es sein 150-jähriges Bestehen. Die Führung stellt Ihnen die Geschichte des Hauses vor und präsentiert ausgewählte Meisterwerke der zahlreichen Abteilungen: spätantike Elfenbeinschnitzereien, die gotischen Meisterwerke Tilman Riemenschneiders, die zeitgenössischen Stadtmodelle Jakob Sandtners sowie die meisterhaften Porzellanfiguren Franz Anton Bustellis. Sie gewinnen einen umfassenden Überblick, der Sie zu weiteren Besuchen anregt. Treffpunkt:  Eingang Bayerisches Nationalmuseum, Prinzregentenstraße 3. Museumsbus 100  ab Odeonsplatz, Karten  12 Euro (nur im Vorverkauf, ohne Eintritt). Nur für Mitglieder. Alle Teilnehmer erhalten für die Dauer der Führung ein akustisches Führungssystem.

 

Freitag, 25. November, 19 Uhr

 „Café Global – Ethnologische Betrachtungen. „Es war ein König in Thule“…
Unterwegs in der Arktis mit Peter Freuchen. In der Reihe Café Global stellt die Kulturwissenschaftlerin Karin Sommer Geschichten vor, die irgendwo auf der Welt irgendwann wirklich passiert sind. Dieses Mal geht es um die Arktis und Peter Freuchen, der seit 1912 mit dem Polarforscher Rasmussen die Eisregionen erforschte und ab 1913 mehrere Jahre in der Handelsstation Thule lebte. Er heiratete eine Inuitfrau und war später als Journalist und Vortragsreisender unterwegs. 1933 wirkte er im Hollywood-Stummfilm „Eskimo“ mit und verhalf im Widerstand unter Lebenseinsatz ab 1940 nach der NS-Besetzung Dänemarks vielen Juden zur Flucht. Stadtteilkulturzentrum Guardini90. Karten 5 Euro. Reservierung unter: Tel. 089- 48006-6730, Kursnummer P127003. In Kooperation mit dem Stadtteilkulturzentrum Guardini90.

 

Donnerstag, 8. Dezember, 19 Uhr

Bethlehem is überoi – Komm, wir geh‘n dem Wunder zu!“ Markus Tremmel, Sandro Schmalzl, Familienmusik Servi
In herausfordernden, bisweilen auch  augenzwinkernden Texten bringt uns Markus Tremmel die Figuren und Charaktere der Weihnachtskrippe nahe. Und man ahnt schnell, dass das Geschehen dort weder ferne ist, noch zur besinnlichen Anschauung passiert – es ist vielmehr eine Einladung, sich selbst dort ein- und wiederzufinden … Im Wechsel mit darauf fein abgestimmten wunderbaren volksmusikalischen und klassischen Instrumentalstücken sowie dem Gesang der Familienmusik Servi aus Eching und dem Tenor Sandro Schmalzl aus München ergibt sich somit eine ganz neue Perspektive auf das Weihnachtsgeschehen. Eine ebenso feinsinnige wie mitreißende Gesamtkomposition, die einen hautnah, intensiv und ungewohnt wie selten auf Weihnachten einstimmt. – Kommt, wir geh‘n dem
Wunder zu! Kleines privates Lehrinstitut Derksen. Karten 16/14 Euro (für Mitglieder). 

 

Donnerstag, 15. Dezember, 19 Uhr

Alle Jahre anders – Weihnachtsbräuche im Wandel der Zeit.
Bildpräsentation von Dr. Kaija Voss

"Whihe naht" – Weihnachten – ist ein aus dem Mittelalter überlieferter Begriff. Von seinen Anfängen bis hin zum bürgerlichen Familienfest im 19. Jahrhundert vermischten sich heidnische, christliche und familiäre Traditionen. "Alle Jahre wieder" heißt es im Weihnachtslied. Ist es wirklich so oder sind Weihnachtsbräuche und Festrequisiten auch Veränderungen unterworfen? Seit wann bringt das Christkind Geschenke und warum kam es zuerst in protestantische Gegenden? Welche Bräuche sind typisch für München und sein Umland? Stadtteilkulturzentrum Guardini90. Karten 8 Euro. Anmeldung über die MVHS Süd: www.mvhs.de Tel. 089- 48006-6730 mit der Kursummer P270140. In Kooperation mit der Münchner Volkshochschule Süd und dem Stadtteilkulturzentrum Guardini90.

 

Samstag, 17. Dezember, 17 Uhr

Offenes Weihnachtsliedersingen
Seien Sie dabei, wenn die preisgekrönte Weltmusikerin Andrea Pancur zum gemeinsamen Weihnachtssingen einlädt. Für alle, die gerne singen, gerne öfter singen würden, nie singen, meinen, nicht singen zu können, viel singen, regelmäßig im Chor singen oder sich nur in der Badewanne und auf der Autobahn trauen. Weihnachtslieder aus Bayern und aus aller Welt, aus Pop, Jazz und Volksmusik werden zusammen eingeübt und mit viel Freude am gemeinsamen Singen zum Klingen gebracht. Stadtteilkulturzentrum Guardini90. Eintritt frei. Anmeldung unter guardini90@mvhs.de erforderlich. In Kooperation mit dem Stadtteilkulturzentrum Guardini90.

 

Samstag, 7. Januar, 18 Uhr

Neujahrskonzert mit dem ALMI-DUO

Die jungen Solisten Alena & Michal Grešlovi, Absolventen der Musikakademie in Prag,  treten als ALMI-DUO auf. Sie haben sich in Tschechien auf dem Gebiet der Kammermusik bereits einen Namen gemacht. In ihrem Konzert erklingen Stücke aus drei Jahrhunderten: von Johann Sebastian Bach über Robert Schumann, Claude Debussy bis zu Aleksander Skriabin. Packend und perfekt gespielt, mal vier- oder  zweihändig. Tschechische Komponisten dürfen dabei nicht fehlen, deshalb werden wir neben Smetanas Moldau – in Bearbeitung für Klavier vierhändig – auch kleinere Klavierstücke von Antonin Dvořák hören.

Ein grandioser musikalischer Start ins neue Jahr, den Sie nicht so schnell vergessen werden.

Kleines privates Lehrinstitut Derksen. Karten 14/12 Euro (für Mitglieder)

 

Sonntag, 15. Januar, 11 Uhr

Kunst, Architektur, Graphik und Design: Pinakothek der Moderne. Führung: Georg Reichlmayr

Vor 20 Jahren wurde eines der weltweit größten Museen für die Bildenden Künste des 20. und 21. Jahrhunderts eröffnet: Münchens Pinakothek der Moderne. Der transparente Bau des Architekten Stephan Braunfels ergänzt die Sammlungen der benachbarten Alten und Neuen Pinakothek und zeigt Kunst von der Klassischen Moderne bis zur Gegenwart, darunter Meisterwerke der Brücke-Maler, von Pablo Picasso, Max Beckmann, Joseph Beuys und Andy Warhol. Der Rundgang möchte Sie mit den Schwerpunkten und dem Aufbau der Gemäldesammlung, den grundlegenden Tendenzen zeitgenössischer Kunst, aber auch mit der Architektur des Hauses insgesamt vertraut machen. Treffpunkt:  Eingang Pinakothek der Moderne, Barer Straße 40. Museumsbus 100 ab Odeonsplatz, Haltestelle Pinakotheken. Karten 14 Euro (nur im Vorverkauf ) + Sonntagseintritt 1 Euro. Alle Teilnehmer erhalten für die Dauer der Führung ein akustisches Führungssystem.

Samstag, 28. Januar, 19 Uhr

„Dorfbanditen“ Musikalische Lesung mit Texten von Oskar Maria Graf

Gerd Anthoff – Rezitation
Matthias Ambrosius – Klarinette
Quirin Willert – Akkordeon, Posaune

Mit der musikalischen Lesung „Dorfbanditen“ entführen Gerd Anthoff und die beiden Musiker der Münchner Philharmoniker, Matthias Ambrosius und Quirin Willert, die Zuhörer in die viel zitierte „gute alte Zeit“ und zeigen, dass früher beileibe nicht alles besser war ... Musikalisch werden Oskar Maria Grafs Erinnerungen mit eigens für diesen Abend konzipierten Kompositionen – einer Mischung aus Anklängen zu bayerischer Volksmusik, Klassik und Jazz – umspielt. Die Musik von Matthias Ambrosius spiegelt dabei stets den Grundcharakter der gelesenen Geschichten wider und verbindet so Grafs Texte zu einem literarisch-musikalischen Gesamtkunstwerk. Dorfbanditen – man könnte Oskar Maria Grafs Kindheits- und Jugenderinnerungen als „Lausbubengeschichten“ abtun. Doch das würde in eine falsche Richtung führen. Da ist nichts harmlos, da gibt es keine folgenlosen Kinderstreiche. So amüsant und anekdotisch heiter diese autobiografischen Texte sind, sie offenbaren dem Zuhörer stets auch eine harte, mitunter brutale dörfliche Lebenswirklichkeit. Die Erlebnisse und Abenteuer graben sich tief ein in das Herz des Bäckersohnes aus Berg am Starnberger See und zeigen: Alles hat Konsequenzen für sein späteres Leben. Kleines privates Lehrinstitut Derksen. Karten 16/14 Euro (für Mitglieder)

 

Donnerstag, 2. Februar, 19 Uhr

"Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der Weg."
Eine Würdigung zum 75. Todestag Mahatma Gandhis.
Vortrag von PD Dr. phil. habil. Renate Syed

Am 30. Januar 1948 wurde Mohandas  Karamchand Gandhi, verehrend "Mahatma" ("große Seele") genannt, von einem jungen Hindu, Nathuram  Godse, getötet. Godse betrachtete Gandhi als einen Verräter an den Hindus und machte ihn für die Teilung des Subkontinents in Indien und das islamische Pakistan verantwortlich. Der Vortrag möchte die Person und den Lebensweg Gandhis würdigen, der als bedeutendster Kämpfer für die indische Unabhängigkeit, aber auch als Ethiker und Philosoph eine der einflussreichsten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts war. Stadtteilkulturzentrum Guardini90. Karten 6 Euro. Anmeldung über die MVHS Süd: www.mvhs.de Tel. 089- 48006-6730 mit der Kursnummer P110780. In Kooperation mit der Münchner Volkshochschule Süd
und dem Stadtteilkulturzentrum Guardini90.

 

Samstag, 11. Februar, 15 Uhr

Kindertheater "Waldemar und Staubfried"
Diese lustige Umwelt-Theater-Geschichte von zwei Kastanienbaum-Brüdern lieben die Kinder. Ein Mitmach-Theater-Stück, in dem die Kinder alles zum Wald, den Jahreszeiten, den Himmelsrichtungen und dem Unterschied zwischen Wald und Stadt erleben können. Zum Schluss dürfen sie selbst die Biene, den Vogel, den Wind und wie Bäume trinken und im Winde tanzen, spielen. In einem faszinierenden Rollenwechsel werden alle Figuren der Geschichte lebendig. Die Kinder werden in das Spiel mit einbezogen. Ausgeprägte Gestik, Mimik, verschiedene Dialekte und eine witzige Inszenierung werden nicht nur Ihre Kinder begeistern. Dauer Theater: 60 Minuten;  im Anschluss findet noch ein einstündiger Theater Workshop mit den Kindern statt.

Volkshochschule Hadern. Karten  8/4 Euro (für Kinder). Für Kinder von 3 bis 11 Jahren.
In Kooperation mit  dem Stadtteilkulturzentrum Guardini90.

Montag, 20. Februar, 18 Uhr

Shakti und Mathias sind MON MARI ET MOI und spielen »Lieder zum täglichen Gebrauch«!

Die Wahrscheinlichkeit, sich nach einem MON MARI ET MOI-Konzertbesuch besser zu fühlen als vorher, ist hoch. Und das, obwohl Shakti (Gesang, manchmal auch Pianica und Autoharp) & Mathias Paqué (Gitarre und andere Effekthaschereien) echt keine Heile-Welt-Lieder spielen. Sie singen auch nicht über das, was man sowieso schon in den Nachrichten gehört hat.  Ihre Songs sind ein kleines Schlupfloch aus dem Alltag. Deutschsprachige, eigenwillige Lieder, die durch wundersame Geschichten zusammengehalten werden. Geschichten von rosaroten Brillen, Gute-Laune-Verbreitern, Mädchen mit Provinzohrringen, dem Highlight der Woche, Schokoladeneis oder Tanzflächenrandsitzern. Wer Lust auf einen ungewöhnlichen Abend am Rosenmontag verspürt, kann sich bei einem MON MARI ET MOI-Konzert wunderbar aufgehoben fühlen. Nicht ohne Grund sind sie im Mai, Juni und Juli 2022 auf der Liederbestenliste gelandet. Kleines privates Lehrinstitut Derksen. Karten 14 / 12 Euro (für Mitglieder)

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