Veranstaltungen

Programm September 2019 bis Februar 2020

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Donnerstag, 19. Dezember 11.30-13.15 / 13.15-15 Uhr

LEBENSMENSCHEN Alexej von Jawlensky und Marianne von Werefkin

Alexej von Jawlensky (1864-1941) und Marianne von Weref-kin (1860-1938) sind in den Kanon der Kunstgeschichte als eines der wegweisenden Künstlerpaare der Avantgarde eingegangen. Mit der von ihnen 1909 initiierten Gründung der Neuen Künstlervereinigung München, aus der zwei Jahre darauf der Blaue Reiter hervorgegangen ist, haben sie nicht nur als Vordenker und malerischer Impulsgeber dieser Vereinigungen Kunstgeschichte geschrieben, sondern auch einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung der Moderne am Beginn des 20. Jahrhunderts geleistet. Bemerkenswert ist aus diesem Grund, dass ihre Bedeutung bislang lediglich innerhalb dieser Vereinigungen beleuchtet oder in Einzelausstellungen gewürdigt wurde, sie aber als private wie künstlerische "Partner", die sie über 25 Jahre (1893-1921) gewesen sind, noch niemals gemeinsam und explizit in einer Ausstellung vorgestellt wurden.In der vom Lenbachhaus München und dem Museum Wiesbaden in enger Kooperation konzipierten Ausstellung werden die individuellen künstlerischen Werdegänge beider Persönlichkeiten verfolgt und zueinander in Beziehung gesetzt. Führung: Georg Reichlmayr. Lenbachhaus. Karten 12 Euro (nur im Vorverkauf

Sonntag, 12. Januar um 17 Uhr

Jazz oder nie! Großes Neujahrskonzert mit dem Rufus Temple Orchestra.

Johannes Böhmer – Trompete; Bastian Duncker – Klarinette/Saxophon; Katharina von Fintel – Banjo/Gesang; Fidelis Hentze – Waschbrett; Johannes Lauer – Posaune; Nikolai Scharnofske – Sousaphon

2020: Was liegt bei dieser Jahreszahl näher als ein Neu-jahrskonzert mit Musik aus den Goldenen Zwanzigern, einer Zeit der Sorglosigkeit und des ausgelassenen Vergnügens?! Das Rufus Temple Orchestra aus Berlin lässt das legendä-re Lebensgefühl musikalisch wieder aufleben und verbreitet dabei eine „fast schon unverschämt gute Laune“ (Berliner Zeitung). Die stilvolle Band spielt Dixieland, Swing, Hot und Traditional Jazz so, wie diese Musik zwischen Berlin und New Orleans damals „in“ war. Freuen Sie sich unter anderem auf Klassiker wie „Die Moritat von Mackie Messer“ oder „Bei mir bist du schön“ – originell arrangiert und mit jeder Menge mondänem Charme präsentiert! Theatersaal im Augustinum. Karten 17/15 Euro (für Mitglieder). In Kooperation mit dem Augustinum München-Neufriedenheim. Foto: Linda Rosa Saal.

Samstag,18. Januar, 15 Uhr

Kindertheater & Workshop
Mit  Simone Mutschler vom „Theaterspaß“. Für Kinder von 6 bis 11 Jahren
In einem  etwa zweistündigen Schauspielkurs mit vielen tollen  Überraschungen wird ein eigenes  Märchen-Theaterstück inszeniert. StadtteilkulturzentrumGuardini90. Karten 5 Euro. In Kooperation mit dem Stadtteilkulturzentrum Guardini90.

Dienstag, 21. Januar, 19 Uhr

Von der „Pharaonin“ zum „Heimchen am Herd“
Vortrag der Autorin Helma Sick

Historische Frauenbilder zeugen von der Macht und Ohnmacht der Frauen und von ihrem Zugang zum Geld. Helma Sick, Finanzexpertin, Buchautorin, Kolumnistin für „Brigitte“ & „Brigitte Woman“ und seit 2018 Bewohnerin im Augustinum, unternimmt einen ebenso rasanten wie humorvollen Ritt durch die Geschichte und gibt überraschende und unglaubliche Anekdoten über Frauen aus verschiedenen Jahrhunderten zum Besten. In der Gegenwart angekommen fragt sie nach: Welchen Einfluss haben manche Frauenbilder noch heute in der Gesellschaft und in unseren Köpfen? Theatersaal im Augustinum. Eintritt frei. In Kooperation mit dem Augustinum München-Neufriedenheim. Foto: © Quirin Leppert

 

Freitag, 24. Januar, 19 Uhr

Federico Fellini zum 100. Geburtstag
Filmvorführung "La Strada" mit Einführung und Diskussion

Vortrag von Philipp Imhof. Mit "La Strada" gelang Federico Fellini 1954 der internationale Durchbruch. In einer berührenden Mischung aus Melodrama und Sozialstudie erzählt der Film die Geschichte des gewalttätigen Schaustellers Zampano und seiner naiven Assistentin Gelsomina: Zwei Ausgestoßene am Rande der Gesellschaft, die mit dem Zirkus übers Land ziehen. Stadtteilzentrum Guardini90. Karten 7 Euro. In Kooperation mit der Münchner Volkshochschule Südund dem Stadtteilkulturzentrum Guardini90. Foto: ©Fernsehjuwelen GmbH.

Donnerstag, 30. Januar, 19 Uhr

Astrid D 2018. Drama/Fiktion

Berührender Spielfilm über die junge Astrid Lindgren, die mit 18 Jahren ungewollt schwanger wird und ihr Heimatdorf verlassen muss, um in Stockholm ein neues Leben zu beginnen.
Theatersaal im Augustinum. Karten 6/4  Euro (für Mitglieder).  
In Kooperation mit dem Augustinum München-Neufriedenheim.

 

 

Freitag, 31. Januar, 14.30 bis 16.30 Uhr

Forever young. 10 Jahre Museum Brandhorst

Seit nunmehr 10 Jahren, seit Mai 2009, prägt die bunt schillernde Architektur des Museums Brandhorst der Berliner Architekten Sauerbruch Hutton das Straßenbild der Münchner Maxvorstadt. Das Ehepaar Anette und Udo Brandhorst sammelte seit den 1970er Jahren über 1000 Werke wegweisender Künstler der klassischen Avantgarde. Neben Meisterwerken der westdeutschen Malerei richteten sie ihr Augenmerk bald auf die Kunst der Vereinigten Staaten. Zum 10-jährigen Jubiläum des Museums Brandhorst werden die Highlights der Sammlung von Andy Warhol, Bruce Naumann und Sigmar Polke zahlreichen Neuerwerbungen und der zeitgenössischen Kunst gegenübergestellt. Es geht um die Fragen der politischen Dimension der Pop-Art und um die Möglichkeiten der Malerei im Informationszeitalter. Und: Cy Twomblys Rosensaal wird erstmals wieder in seiner ursprünglichen, vom Künstler konzipierten Form zu sehen sein. Führung: Georg Reichlmayr. Museum Brandhorst, Karten 12 Euro (nur im Vorverkauf)

Donnerstag, 6. Februar, 19.30 Uhr

Romano Guardini: Lebenslinien und Denkwege
Vortrag von Prof. Dr. Hans Otto Seitschek

Romano Guardini war eine prägende Gestalt des geistigen Lebens in Deutschland im 20. Jahrhundert. Er rang sich zu seiner Berufung als Priester durch und wirkte vor dem
Zweiten Weltkrieg als Mentor in der Jugendarbeit zu einer Zeit aufkommender ideologischer Verwirrung durch den Nationalsozialismus. Als Professor in Berlin, Tübingen und München gab er einer ganzen Generation nach dem Krieg neue geistige Orientierung. Sein breites Werk schließlich bringt Wissenschaft und Kunst, Philosophie und Literatur gewinnbringend mit der Theologie ins Gespräch. Stadtteilkulturzentrum Guardini90. Karten 7 Euro.
In Kooperation mit der Münchner Volkshochschule Süd und dem Stadtteilkulturzentrum Guardini90.

 

Donnerstag, 13. Februar, 17 Uhr

Museum of Urban and Contemporary Art (MUCA)
Mitten im Herzen der Münchner Altstadt befindet sich in einem ehemaligen Umspannwerk auf ca. 2.000 qm Gesamtfläche das erste Museum of Urban Art in Deutschland. Die Führung umfasst das Museum und die Sonderausstellung der zeitgenössischen amerikanischen Künstlerin Swoon. Unter dem Projektnamen „Time Capsule“ zeigt Swoon Arbeiten und Installationen im Sinne der Retrospektive ihres Schaffensprozesses. Seit zwei Jahrzehnten zählt Swoon nicht nur zu einer der bedeutendsten Frauen in der Street-Art-Szene sondern gilt auch als anerkannte Mixed-Media-Künstlerin mit zahlreichen Ausstellungen in den renommiertesten Museen der Welt. Sie arbeitet hauptsächlich mit Kleister-drucken und lebensgroßen, figurativen Scherenschnitten, die das Leben und ihre Geschichte in allen Facetten spiegeln. Die Künstlerin stellt erstmals museal in Deutschland aus. MUCA. Karten 18 Euro (Führung und Eintritt, nur im Vorverkauf).

Sonntag, 16. Februar, 16 Uhr

Konzert der Münchner Philharmoniker Beethoven für Kinder zum 250. Geburtstag des Komponisten mit Musikinstrumentenquiz

Mitglieder und Akademisten der
Münchner Philharmoniker und
Preisträger des Wettbewerbs
„Jugend musiziert“ Leitung und Moderation: Heinrich Klug

Mit Ausschnitten aus Sinfonien, Konzerten
und anderen Werken. Im ersten Teil wird Wissenswertes aus dem Leben Beethovens erzählt und die Instrumente des Orchesters werden mit charakteristischen Stellen aus verschiedenen Sinfonien vorgestellt. Dabei gibt es, wie man das bei den Konzerten von Heinrich Klug kennt, viel zum Mitsingen und Mitmachen. Auch die „Ode an die Freude“ (Freude, schöner Götterfunken) aus der 9. Sinfonie wird erklingen. Es wäre wunderbar, wenn diese herrliche Melodie alle mitsingen könnten!

Zu Beginn des zweiten Teils spielen dann die Musiker hinter großen Tafeln, auf denen die Instrumente dargestellt sind. Auf die Bühne geholte Kinder sollen heraushören, welche Instrumente gerade gespielt werden. Ein spannendes Musikerlebnis für alle Zuhörer!

Danach werden nochmals die Melodien des ersten Teils gespielt, ehe am Schluss die „Ode an die Freude“ von allen mitgesungen erklingt.Theatersaal im Augustinum. Karten 12/10 Euro (für Mitglieder), Kinder 6 Euro. In Kooperation mit dem Augustinum München-Neufriedenheim.

 

Donnerstag, 20. Februar, 20 Uhr

Al amor que nos quema  –
An die Liebe, die uns verbrennt

Ein Portrait des Dichtes  Pablo Neruda
Hardy Scharf (Lesung)
Ricardo Volkert (Gitarre, Gesang)

Der große chilenische Dichter Pablo Neruda prägte nicht nur die lateinamerikanische Dichtung in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, sondern er war auch eine der Leitfiguren der politisch-sozialen Literatur. 1973, wenige Wochen nach dem schicksalsschweren Putsch des Generals Pinochet in Chile, starb Pablo Neruda.

Seine berühmtesten und schönsten Gedichte hat er Frauen gewidmet, die er zutiefst liebte; es gibt aber auch ganz andere Liebesgedichte von ihm auf Dinge, Pflanzen, Jahreszeiten oder Orte. Menschen „ohne Schuhe und ohne Schule“ standen dem Dichter besonders nahe, zunächst in Chile, dann überall auf der Welt. Ein Leben lang kämpfte er gegen Ungerechtigkeit und Ausbeutung. Der Literaturnobelpreis wurde dem Dichter 1971 zuerkannt, zwei Jahre vor seinem Tod. Seine wesentlichen Lebensstationen beleuchtet der Schriftsteller und Münchner Turmschreiber Hardy Scharf, der auch Texte des Dichters liest, so dass sich jeder ein Bild vom ebenso gefeierten wie angegriffenen Poeten Pablo Neruda machen kann. Er wird dabei einfühlsam und kreativ vom Gitarristen Ricardo Volkert begleitet, der auch einige Gedichte Nerudas vertont hat. Kleines privates Lehrinstitut Derksen. Karten 12/10 Euro (für Mitglieder).

 

Tea with the Dames – Ein unvergesslicher Nachmittag GB 2018

Die vier Schauspielerinnen Eileen Atkins, Judi Dench, Joan Plowright und Maggie Smith verbindet eine mehr als 50-jährige Freundschaft, sie sind allesamt in den Adelsstand der „Dame“ erhoben worden, dem weiblichen Pendant zur Ritterwürde, und gehören ganz nebenbei auch zu den berühmtesten Darstellerinnen Großbritanniens. Ab und zu treffen sie sich auf dem Land und sprechen gemeinsam über ihre Anfänge auf der Theaterbühne und ihre Erfahrungen vor der Kamera. Theatersaal im Augustinum. Karten 6/4 Euro (für Mitglieder).  In Kooperation mit dem Augustinum München-Neufriedenheim.

 

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