Veranstaltungen

Donnerstag, 10. September um 19 Uhr

VERNISSAGE zur Ausstellung:
Von ganz unten. Die letzten Dinge.
Fotodokumentation von Mattia Balsamini

Migration heute, dieser Thematik widmet sich die Ausstellung „Die letzten Dinge“. Sie zeigt die eindrücklichen Bilder des italienischen Fotografen Mattia Balsamini. Er hat Gegenstände von Geflüchteten für die Forensik in Mailand dokumentiert, die auf dem Weg über das Mittelmeer ertrunken sind. Diese berührenden Hinterlassenschaften, die vom Leben der Opfer erzählen, wurden im Wrack eines 2015 gesunkenen Bootes gefunden. Die Fotoreportage wurde 2019 im Magazin der Süddeutschen Zeitung veröffentlicht.  

Stadtteilkulturzentrum Guardini90. Guardinistraße 90.
Anmeldung erforderlich unter guardini90@mvhs.de
oder zu den Bürozeiten; telefonisch unter 089 45216440.

Ausstellungsdauer:  10. September bis 28. Oktober 2020 .
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9 bis 12 Uhr und Montags bis Donnerstags 18 bis 19 Uhr sowie nach Vereinbarung (in den Schulferien geschlossen). In Kooperation mit Guardini90 und dem Erinnerungsort Badehaus.

 

Samstag, 12. September um 19.30 Uhr

André Hartmann: Veganissimo
Feines Klavierkabarett mit Stimmenimitation

Endlich ist sie da, die musikalisch vollwertige Solo-Koch-Show ohne Abzugshaube. Stimmenimitator und Tastengenie André Hartmann hat für sein neues Programm noch eine zusätzliche Taste in sein Klavier eingebaut: die Bad Taste, das geschmacklose Element im Dreiklang dieses völlig neuartigen »Dinners for One«. So beißt sich der geflügelte Gourmand von einem aktuellen Topthema zum nächsten durch, nicht ohne von seinem ganz eigenen Geheimgewürz Gebrauch zu machen: den soeben wiedergeborenen Promis aus der längst vergangenen, guten haltbaren Zeit. Von Dinner bis Dönerbude sind sich alle einig: André Hartmann hat das große Fleischlos gezogen.

André Hartmann erhielt den „Schwabinger Kunstpreis 2019“
Kleines privates Lehrinstitut Derksen. Pfingstrosenstraße 73.
U6 Klinikum Großhadern. Karten 16/14 Euro (für Mitglieder).
Coronabedingt Karten nur im VVK bei den genannten VVK-Stellen
und während der Sprechzeiten von Kultur in Hadern ab 1.9.2020.

Freitag, 18. September 15 bis 17 Uhr

„Gefallsüchtig und anbetungswürdig“ – Literarische Führung durch die Maxvorstadt mit Georg Reichlmayr

Thomas Mann gilt zu Recht als wichtiger Zeuge der bildungs- und schönheitshungrigen Gesellschaft der Prinzregentenzeit. Das reiche Großbürgertum Münchens fand sein gesellschaftliches Zentrum in der Maxvorstadt, wo sich Maler, Dichter und Komponisten ihre Villen bauten. Die Wohnsitze von Paul von Heyse, erster deutschsprachiger Literaturnobelpreisträger, Alfred Pringsheim und Franz von Lenbach am Königsplatz waren ganz besondere Anziehungspunkte. Ein literarischer Spaziergang möchte Sie mit Ludwig Ganghofer, Alfred Andersch, Herbert Rosendorfer,
Oskar Maria Graf, Heinrich Mann und Thomas Mann in die spannende Geschichte der Maxvorstadt entführen. Karten 15 Euro (nur im Vorverkauf während der Sprechzeiten von Kultur in Hadern ab 1.9.2020 im Guardini90).

Freitag, 18. September um 19 Uhr

Café Global
Von Hexeneulen in Mangobäumen. Unterwegs auf Feldforschung beim Volk der Tiv in Nigeria. Vortrag von Karin Sommer

„Die wahren Abenteuer sind im Kopf“, sagt der Dichter André Heller, denn in der Phantasie kann man ja hinreisen, wohin man will. In diesem Sinne stellt die Reihe Café Global in loser Folge Themen und Geschichten vor, die irgendwo auf der Welt irgendwann wirklich passiert sind. Wie es sich anfühlt, wenn eine unkontrollierbare Seuche ausbricht, hat die moderne Gesellschaft soeben erfahren. Die junge Amerikanerin Laura Bohannan erlebte Anfang der 1950er Jahre den Ausbruch einer Pockenepidemie während einer Feldforschung bei den Tiv. Die erschreckenden, anarchischen Zustände, die dadurch ausgelöst wurden, erinnerten sie an mittelalterliche Pestzeiten. Doch sie hielt durch und nach einiger Zeit gelang allen wieder die „Rückkehr zum Lachen“.  

Stadtteilkulturzentrum Guardini90. Guardinistraße 90. Karten 5 Euro. Anmeldung erforderlich unter guardini90@mvhs.de oder zu den Bürozeiten; telefonisch unter 089 45216440. In Kooperation mit dem Stadtteilkulturzentrum Guardini90.

Mittwoch, 23. September um 19 Uhr

„Man trägt die schöne Zeit zu Grabe“
Gedanken zu Kaiserin Elisabeth und Kaiser Franz Joseph.
Vortrag von Georg Reichlmayr

Am 21. November 1916, mitten im Ersten Weltkrieg, starb Kaiser Franz Joseph. In nahezu 70 Herrschaftsjahren war er zum Inbegriff der Habsburgermonarchie geworden, ja mehr noch: Er war ein Symbol schlechthin für das 19. Jahrhundert, das „lange“, das „große“ und das „leidende“ Jahrhundert. Seine Baupolitik prägt bis heute das Bild Wiens und Budapests, seine schöne Gemahlin Sisi wurde zum Mythos, seine persönlichen Schicksalsschläge bewegten die Zeitgenossen. Katastrophalen militärischen Niederlagen der Habsburgermonarchie folgten opulente Repräsentation, inszenierte Frömmigkeit, weite Reisen bis zum Nil und die Weltausstellung in Wien. Und schließlich der finale Untergang einer ganzen Epoche, deren Zeitgeist Franz Joseph und Elisabeth verkörperten.

Kleines privates Lehrinstitut Derksen. Pfingstrosenstraße 73.
U6 Klinikum Großhadern. Karten 12/10 Euro (für Mitglieder). Coronabedingt Karten nur im VVK bei den genannten VVK-Stellen und während der Sprechzeiten von Kultur in Hadern ab 1.9.2020.

 

Freitag, 2. Oktober um 19.30 Uhr

Konzert mit dem Verdandi Trio

- Ilona Cudek, Violine
- Elke Funk-Hoever, Violoncello
- Mirjam v. Kirschten, Klavier

Das 2000 gegründete Verdandi Klaviertrio, bestehend aus den beiden Münchner Philharmonikerinnen Ilona Cudek und Elke Funk-Hoever sowie der Pianistin Mirjam von  Kirschten, hat sich die Aufgabe gestellt, sowohl die traditionelle Klaviertrio-
Literatur zu pflegen als auch unbekanntere Werke und die Moderne aufzuführen.

Alle drei Musikerinnen treten sowohl als Solistinnen mit verschiedenen Orchestern, als auch in kammermusikalischen Besetzungen im In- und Ausland auf und wurden für Rundfunk-, Fernseh- und CD-Produktionen engagiert.

„ ...rhythmisch mitreißend, blendend, optimistisch, witzig, aber immer künstlerisch wertvoll.“ (Pressestimme)

Kleines privates Lehrinstitut Derksen. Pfingstrosenstraße 73.
U6 Klinikum Großhadern. Karten 14 / 12 Euro (für Mitglieder).
Karten nur im Vorverkauf!

Samstag, 3. Oktober von 18.30 bis 19.30 Uhr

Deutschland singt zum Tag der Deutschen Einheit
Die Initiative „3. Oktober – Deutschland singt“ lädt 2020
alle Generationen und Kulturen zum offenen Singen ein.

Am 3. Oktober 2020, dem 30. Jahrestag der Deutschen
Einheit, wird mit Ihrer Unterstützung auf den Straßen und Marktplätzen im Land Open Air ein offenes Singen stattfinden. Sie sind eingeladen, sich als Chor, Musikgruppe oder einfach nur singend mit Kerzen (vor Ort vorhanden) zu beteiligen. Es werden gemeinsam Lieder unterschiedlicher Stilrichtungen
gesungen. Liedertexte und Kerzen werden vor Ort ausgegeben.

Gesungen werden folgende Lieder:

  • Die Gedanken sind frei
  • Amazing Grace
  • We Shall Overcome
  • Hevenu Shalom Alechem
  • Dona Nobis Pacem
  • Wind of Change
  • Der Mond ist aufgegangen
  • Über sieben Brücken musst du gehn
  • Zum Abschluss: Die Europahymne Ode an die Freude (Posaunenchor)

Treffpunkt: vor dem Nachbarschaftstreff Blumenau,
Rolf-Pinegger-Str. 5 / Einkaufszentrum.
Organisation: Maria Schreiner (Chor Blu´Singers), T. 707375
In Kooperation mit dem Nachbarschaftstreff Blumenau /
Chor Blu´Singers. Eintritt frei.

 

Donnerstag, 8. Oktober von 14 bis 16 Uhr

Zum 150. Geburtstag
Auf den Spuren von Annette Kolb  durch München

„Zu seinem Europäertum und seinem Pazifismus kann sich heute einer nicht laut genug bekennen.“

München ist nicht nur Geburtsort Annette Kolbs (1870-1967), sondern auch der Raum, in dem die politische Literatin ihre
Identität als Bayerin, Französin und Europäerin von Kindheit an (er)fand. Schon die Jugendliche pflegte den Austausch mit Künstlern, Intellektuellen und Politikern wie später mit Katja und Thomas Mann, Adolf von Hildebrand, Joseph Roth, Ilse Aichinger, Elazar Benyoëtz und Charles de Gaulle. Von München aus stellten sich die Weichen eines ungemein bewegten, widerständigen und für den Pazifismus und die europäische Idee engagierten Lebens.
Treffpunkt: Eingang Alter Botanischer Garten, Sophien-/Ecke Elisenstraße (neben dem Justizpalast). U6 Sendlinger Tor, Tram 17 bis Stachus. Führung: Anette Spieldiener
Karten: 10 Euro. Karten nur im Vorverkauf!

Annette Kolb auf einer Fotografie aus dem Jahr 1916. Foto: Stadtbibliothek München

 

 

Freitag, 16. Oktober um 9.30 Uhr

Erinnerungsort BADEHAUS
Ausflug nach Wolfratshausen-Waldram

Ein kleiner Ort hat in kurzer Zeit große Geschichte geschrieben: ab 1940 als NS-Siedlung für deutsche RÜSTUNGSARBEITER, ab 1945 als Rettungsort für Überlebende des KZ-TODESMARSCHES und als Fluchtpunkt für jüdische DISLPACED PERSONS und ab 1956 als neue Heimstätte für katholische HEIMATVERTRIEBENE. In Waldram, ehemals Föhrenwald, ist Geschichte wie im Zeitraffer erlebbar. Bis heute finden sich hier Spuren dieser einzigartigen Migrationsgeschichte.

Der Erinnerungsort BADEHAUS erzählt in seiner Ende 2018
eröffneten multimedialen Dauerausstellung auf über 900 qm und drei Stockwerken von dieser Lokalgeschichte mit internationaler Ausstrahlung.

Danach Einkehrmöglichkeit  im Wirtshaus Flößerei an der Loisach.

Abfahrt 9.42 Uhr mit der S7 vom Harras nach Wolfratshausen. Von dort weiter um 10.21 Uhr mit dem Bus 379 nach Waldram. Für Autofahrer: Beginn der Führung um 11 Uhr im  Erinnerungsort BADEHAUS, Kolpingplatz 1, Wolfratshausen. Telefon 08171 2572502. www. erinnerungsort-badehaus.de
Karten: 10 Euro (Einritt und Führung) Karten nur im Vorverkauf!

Samstag, 24. Oktober um 19.30 Uhr

„Ich bin nicht Heinz Erhardt!“
Ein musikalischer Abend von und mit Claudia Zimmer und Herwig Rutt.

Der Unterhaltungskünstler Heinz Erhardt ist heute Kult. Er war nicht nur Komiker Nummer Eins der Wirtschaftswunder-Ära, er liebte auch die Musik…
… und wäre am liebsten Pianist geworden. Das klappte aber nicht, und zum Glück hatte er schon im Kindesalter fleißig Verse geschrieben, die sich „sogar ab und zu hinten reimten.“ Diese Unart mit Biss wurde zur Triebfeder seiner wirklichen Berufung. Denn das Sprungbrett zum Erfolg eines Künstlers ist bekanntlich hart gefedert, und auch ihm verlangte es vielseitige Kapriolen ab. Was sich sonst noch zutrug im Leben des pfiffigen Schelms, seit er das Licht des Kreißsaals erblickte? Das bringen Claudia Zimmer und Herwig Rutt im unterhaltsamen Wechselspiel mit Sprachwitz, seinen besten Gedichten, Chansons und spritzigen Klaviereinlagen auf die Bühne.  Schmunzeln garantiert!

Kleines privates Lehrinstitut Derksen. Pfingstrosenstraße 73.
U6 Klinikum Großhadern. Karten 14/12 Euro (für Mitglieder).
Karten nur im Vorverkauf!

 

Leider ist das Haderner Dorffest im Mai ersatzlos ausgefallen. Wir haben aber eine gute Nachricht: Luise Kinseher wird beim Dorffest 2021, am Sonntag, den 16.05.2021, auftreten können. Schon gekaufte Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit. Wer diese  dennoch zurückgeben möchte, kann dies nach Wieder-Öffnung der VHS und Guardini90 während unser bekannten Sprechzeiten gegen Erstattung des Eintrittspreises tun.

 

Es ist vor allem die Vielseitigkeit der Kabarettistin Luise Kinseher, der MAMA BAVARIA vom Nockherberg,  die jeden ihrer Auftritte auszeichnet und zu einem besonderen Erlebnis macht:  Ohne aufwendige Kostümierung, einfach nur mit Stimmmodulation und variantenreicher Mimik, schlüpft Kinseher in ihr Personal und deckt durch ihr rasantes Rollenspiel Seltsamkeiten und Marotten mancher Zeitgenossen auf. Luise Kinseher ist eine Vollblutschauspielerin, die ihre vielen maßgeschneiderten Rollen mit der gleichen Präzision beherrscht wie das Geplauder mit dem Publikum. Sie ist eine genaue Beobachterin. Rahmen und roter Faden, Figuren und schauspielerische Leistung, Unterhaltungswert und krachender Humor, sogar der Flirtfaktor in der ersten Reihe: bei Luise Kinseher passt einfach alles derart grandios zusammen, dass man fast vergisst, dass es auch noch um etwas Inhaltliches geht. Sie versteht es, das Publikum mit Charme um den Finger zu wickeln, es immer wieder mit einzubeziehen und ab und zu ganz fest an der Nase zu packen. Man geht mit dem schönen Gefühl, die hohe Kunst der Kleinkunst gesehen zu haben: Einfach prächtig!  Festzelt am Max-Lebsche-Platz. Karten 22 /20 Euro (im Vorverkauf). Einlass ab 17.30 Uhr.

 

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