Hier finden Sie nähere Informationen über aktuelle Veranstaltungen. Darüber hinaus werden Sie durch die örtliche Presse, Plakate und Programmflyer, die an verschiedenen Stellen im Stadtteil ausliegen sowie während der Sprechstunde von Kultur in Hadern jeden Dienstag von 17.00 – 18.30 Uhr (außer in den Schulferien) im Stadtteilzentrum Guardini90 informiert.
Freitag, 11. September, 10 Uhr
Lenbachhaus Neupräsentation: Über die Welt hinaus – Der Blaue Reiter. Führung Georg Reichlmayr
Die Ausstellung lädt dazu ein, die revolutionären Ideen des „Blauen Reiter“ neu zu entdecken. Im Mittelpunkt stehen die wegweisenden künstlerischen Errungenschaften dieser außergewöhnlichen Bewegung – von Franz Marcs faszinierender Farbtheorie über die bahnbrechenden abstrakten Kompositionen Wassily Kandinskys bis hin zu den performativen Grenzüberschreitungen Alexander Sacharoffs. Besondere Aufmerksamkeit gilt den Künstlerinnen des „Blauen Reiter“, die für ihre Zeit bemerkenswert präsent und einflussreich waren. Neben den expressiven Werken Gabriele Münters begegnen uns die eindrucksvollen Selbstporträts Elisabeth Epsteins, die kraftvollen und dramatischen Gemälde der Kosmopolitin Marianne von Werefkin sowie die poetischen Stillleben und visionären Kinderwelten Maria Franck-Marcs. Treffpunkt: Städtische Galerie im Lenbachhaus, Luisenstraße 33. Karten 20 Euro (nur für Mitglieder, nur im Vorverkauf Guardini90). Eintrittspreise müssen zusätzlich vor Ort in bar beglichen werden. Foto: Wikimedia Commons
Donnerstag, 17. September, 19 Uhr
“Crispy Music” Chris B. - Blueskonzert
Der Blues hat einen neuen Vornamen: Hinter Chris B. steht der Sänger und Pianist Christian Jung. Als Sideman von Karen Carroll, Sydney Ellis, Jeanne Carroll und Debra Harris spielte er auf Festivals in ganz Europa und hat sich in der Bluesszene einen Namen gemacht. In der Region kennt man ihn als Pianist der Formation Alligators of Swing, bei denen er seit 15 Jahren die Tasten bearbeitet. Christian Jung spielt eigene Stücke, die vom Blues inspiriert sind. Anleihen aus Jazz, Boogie Woogie und Soul erzeugen einen spannenden Genremix, der sich gewaschen hat: Kraftvoller Gesang, swingender Groove, treibendes Boogie-Klavier und ein fetzendes Saxophon. Freuen Sie sich auf einen Musikabend mit Emotionen, die vom Hocker reißen – crispy music eben! Kleines privates Lehrinstitut Derksen. Eintritt 14/12 Euro (für Mitglieder). Foto: Michael Eckstein
Montag, 21. September, 19 Uhr
“Alle auf einen Streich”
Konzert der Schlesischen Kammersolisten mit Pianist Christoph Soldan
Katarzyna Biedrowska – Violoncello; Dawid Lewandowski – Kontrabass; Jakub Lysik – Violine; Joroslaw Marzec – Viola; Darius Zboch – Violine
Das „Kwintet Śląskich Kameralistów“ vereint die Stimmführer der Schlesischen Kammerphilharmonie aus Kattowitz und avancierte in seiner Heimat schnell zum führenden Kammermusikensemble. Heute sind die Schlesischen Kammersolisten in ganz Europa unterwegs und arbeiten mit hervorragenden Dirigenten und Solisten zusammen – wie jetzt mit dem Pianisten Christoph Soldan. Freuen Sie sich auf Mendelssohns „Ouvertüre zum Sommernachtstraum“, Edvard Griegs „Peer Gynt Suite Nr. 2 op. 55“ und Darius Zbochs Eigenkomposition „Vivaldiana“. Und weil das Ensemble sich vor allem auch mit Bearbeitungen von goldenen Hits aus den 60er- und 70er-Jahren einen Namen gemacht hat, dürfen natürlich auch Queen oder Deep Purple an diesem Abend nicht fehlen. Sie merken: ein Crossover der Musikstile vom Feinsten. Theatersaal im Augustinum. Karten 24/18 Euro (für Mitglieder)
In Kooperation mit dem Augustinum München-Neufriedenheim. Foto Roman Huzior
Montag, 5. Oktober, 19 Uhr
Cinema Augustinum
Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke
Tragikomödie, Deutschland 2026
Regie: Simon Verhoeven. Dauer: 130 Minuten; mit Bruno Alexander, Senta Berger u. a.
In seinen Romanen verarbeitet Joachim Meyerhoff sein eigenes Leben mit viel Sinn für Komik – so auch im Bestseller „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“. Nach dem Unfalltod seines älteren Bruders zieht Joachim mit 20 aus Schleswig-Holstein nach München, um auf die Schauspielschule zu gehen. Er wohnt bei seinen Großeltern – und lebt plötzlich zwischen den Welten: Da ist die altmodisch-mondäne Villa der Großeltern auf der einen Seite. Beide belesen & gebildet, extravagant & schrullig, ihr Alltag voller absurder Rituale. Und dann ist da ja noch die eh schon verrückte Schauspielschule auf der anderen Seite. Zwischen Proben, Erinnerungen und Alltagswahnsinn versucht Joachim, seinen eigenen Platz im Leben zu finden. Theatersaal im Augustinum. Karten 9/6 Euro (für Mitglieder). In Kooperation mit dem Augustinum München-Neufriedenheim. Foto: Warner Bros
Mittwoch, 7. Oktober, 10 Uhr
Krimitour durch München
Bei einem Spaziergang durch die Münchner Innenstadt werden Kriminalgeschichte und Spannung eng miteinander verbunden. Die Krimitour wird uns an zahlreiche Originalschauplätze von Verbrechen und besonderen Ereignissen führen. Nicht überall wird "Blut fließen ". Bei jedem Halt werden jedoch stets Einblicke in oftmals außergewöhnliche Münchner Kriminalfälle gewährt und zeithistorische Hintergründe vermittelt." Der ehemalige Polizeibeamte Peter Gloël, der uns auf dieser Tour begleiten wird, ist ehrenamtlich für den gemeinnützigen Verein Münchner Blaulicht tätig. Treffpunkt um 10:00 Uhr unter dem Karlstor am Stachus. Karten 11 Euro (nur für Mitglieder, nur im Vorverkauf Guardini90)
Freitag, 9. Oktober, 19 Uhr
GROßE BENEFIZAKTION
Raus aus dem Radio, rauf auf die Bühne
BR-Sprecher lesen für die Aktion Sternstunden des Bayerischen Rundfunks mit Michael Atzinger, Andreas Dirscherl, Martin Fogt, Frank Manhold, Michael Schneider, Florian Schwarz, Silvie Sperlich und Musik vom Vokalensemble „K.K. Klang Kabinett“ aus Tirol. Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie die Gesichter hinter den vertrauten Stimmen aussehen, die Sie täglich im Radio hören? Jetzt haben Sie die beste Gelegenheit, es herauszufinden: Lauschen Sie live im Augustinum einigen der eindrucksvollsten Stimmen Deutschlands. Unter dem Motto „vielstimmig“ lesen erfahrene Sprachkünstler des Bayerischen Rundfunks unter anderem Texte und Szenen von Eduard Mörike, Ernst Jandl & Heinz Erhardt. Sie werfen sich mit Wort-, Stimm- und Sprechspielereien die vokalen Bälle zu. Jede Stimme ein Original, solo und im Ensemble! Für ein Klangerlebnis der anderen Art sorgt zwischendurch das Vokalensemble „K.K. Klang Kabinett“. Die sechs jungen Tirolerinnen singen im heimatlichen Dialekt die ungewöhnlichsten Harmonien. Beeindruckend hörenswert. Die Veranstaltung ist für einen guten Zweck: Unterstützen Sie mit Ihrer Spende kranke, behinderte und in Not geratene Kinder in Bayern, Deutschland und der ganzen Welt. Theatersaal im Augustinum. Eintritt frei. Die „Sternstunden“ freuen sich über Ihre Spenden. In Kooperation mit dem Bayerischen Rundfunk und dem Augustinum München-Neufriedenheim
Donnerstag, 22. Oktober, 19 Uhr
Eine Pilgerfahrt nach Bayreuth: Zu den Anfängen der Wagner-Festspiele
Vortrag mit Bild und Ton von Dr. Helga-Maria Palm-Beulich. Der lang gehegte Wunsch Richard Wagners, seine Werke in einer eigenen Spielstätte aufzuführen, ging 1876 endlich in Erfüllung: In Bayreuth konnte der Komponist in einem extra dafür gebauten Theater mit dem "Ring des Nibelungen" seine ersten Festspiele eröffnen. Allerdings war das Festival von finanziellen und künstlerischen Schwierigkeiten begleitet. Erst nach Wagners Tod und mit dem Erfolg seiner letzten Oper "Parsifal", die nur in Bayreuth aufgeführt werden durfte, begannen die Wallfahrten in die fränkische Stadt. Stadtteilkulturzentrum Guardini90. Karten 9 Euro
Reservierung über die MVHS München Süd: www.mvhs.de oder unter 089-48006-6730 – Kursnummer: X270102. In Kooperation mit der Münchner Volkshochschule Süd. Foto: Wikimedia Commons
Donnerstag, 29. Oktober, 19 Uhr
Die Ammer Brass Company : Feeling good!
Kultur in Hadern und Augustinum in Feierlaune. Seit genau 35 Jahren bieten das Augustinum und wir von Kultur in Hadern sehr erfolgreich gemeinsame Veranstaltungen an. Wenn das kein Grund zum Feiern ist! Also Bühne frei für ein spritziges Konzert der 18-köpfigen Ammer Brass Company mit jeder Menge Spielfreude & Bigband-Sound! Wir sagen nur „Take The A-Train”, „House Of The Rising Sun”, „The Lady Is A Tramp” oder „Feeling Good”. Im Anschluss an das Konzert lädt Sie das Augustinum herzlich auf ein Glas Sekt ins Theaterfoyer ein. Seien Sie dabei und feiern Sie in großer Runde mit uns! Theatersaal im Augustinum. Karten 26/20 Euro (für Mitglieder) In Kooperation mit dem Augustinum München-Neufriedenheim. Foto: Jessica Wiedemann
Freitag, 30. Oktober, 19 Uhr
Café Global - Entwicklungsjahre in Afrika
Gespräch zwischen der wunderbar trocken-humorvollen bayerischen Erzählerin Marianne Dötzer und der Kulturwissenschaftlerin Karin Sommer
Nie war es cooler als heutzutage, nach dem Abitur oder Studium als freiwilliger Helfer für ein Entwicklungsprojekt ins Ausland zu gehen. Doch bringt das überhaupt etwas, wenn junge Menschen ohne Berufsausbildung und Erfahrung in solchen Projekten mitarbeiten? Handelt es sich dabei, zugespitzt formuliert, nicht eher um einen Selbsterfahrungstrip für gelangweilte, sinnsuchende Wohlstandskinder? Marianne Dötzer kam 1967 als 23-jährige Entwicklungshelferin nach Benin in Westafrika. Sie sollte als Krankenschwester arbeiten, hatte aber so gut wie keine Berufserfahrung. Ins kalte Wasser geworfen, erwarb sie sich im Laufe ihrer Tätigkeit viele Kenntnisse, lernte sie mindestens ebenso viel von den Einheimischen, wie diese von ihr und ihren Verbindungen profitierten. Das hat sie sogar 1972 bis in die olympischen Spiele in München gespült. Seit mehr als 40 Jahren besteht ihre Liebes-Beziehung zu Benin, besonders zu ihrem Dorf Gobada. Mit vielen „Gobadaern“ ist Marianne Dötzer befreundet, sie kennt unzählige Geschichten über die Familien und das Alltagsleben im Dorf, wo sie sich privat bis heute engagiert, besonders bei Frauen-, Bildungs- und Umweltprojekten. Stadtteilkulturzentrum Guardini90. Karten 5 Euro. In Kooperation mit dem Stadtteilkulturzentrum Guardini90. Foto: Dötzer
Montag, 9. November, 19 Uhr
MONACO FRANZE – Zum 100. Geburtstag des Schauspielers Helmut Fischer
Vortrag von Arthur Finkel
Wer sich im Garten des Schwabinger Cafés Münchner Freiheit umsieht, stösst zwangsläufig auf das Bronzedenkmal eines vielgeliebten Münchners: Helmut Fischer als „Monaco Franze“. Der in München geborene Fischer war Schauspieler und Regisseur, lange Jahre aber eher in kleineren Nebenrollen bekannt. Der endgültige Durchbruch gelang ihm 1983 mit der Serie Monaco Franze – Der ewige Stenz. Regisseur war Helmut Dietl, der das Talent Fischers schon 1974 erkannt hatte. In der zehnteiligen Reihe verkörpert Fischer an der Seite von Ruth Maria Kubitschek, Karl Obermayr und Erni Singerl den leichtlebigen Charmeur und Frauenliebling Franz Münchinger, der es immer wieder schafft, die Situation mit einem Augenzwinkern und Lämmchen-Blick („Recht viel treuer schaut kein Schaf“) zu meistern. Sein berühmtester Ausspruch war aber wohl: „Spatzl, schau wia i schau “. Der Haderner Bürger Artur Finkel hat sich intensiv mit dem Leben des beliebten Schauspielers befasst und lässt ihn und seine unterhaltsame Art noch einmal für uns lebendig werden. Stadtteilkulturzentrum Guardini90. Eintritt frei. Foto: Wikimedia Commons
Dienstag, 10. November, 7:30 Uhr
Führung durch die Münchner Großmarkthalle mit Norma Mattarei
Die Münchner Großmarkthalle ist das kulinarische Herz der Stadt und versorgt täglich Millionen Menschen mit frischen Lebensmitteln. Auf einer riesigen Fläche werden hier Waren aus aller Welt umgeschlagen. Schon in den frühen Morgenstunden herrscht hier ein geschäftiges Treiben, das für das Funktionieren der Stadt unerlässlich ist. Die Geschichte dieser beeindruckenden Anlage reicht bis in das Jahr 1912 zurück. Damals wurden die ersten Markthallen errichtet, um die Versorgung der wachsenden Bevölkerung sicherzustellen. Die Architektur mit ihren charakteristischen Backsteinbauten verleiht dem Areal bis heute einen ganz eigenen Charme. Während unserer Besichtigung werden wir vieles erfahren über den Ort „der als erster in München erwacht“ und Ursprung der Partnerschaft zwischen Verona und München ist. Treffpunkt um 07:25 Uhr Großmarkthalle Eingang Westtor Thalkirchner Strasse (Haltestelle Bus 132). Karten 9 Euro (nur für Mitglieder, nur im Vorverkauf Guardini90). Foto: Wikimedia Commons
Donnerstag, 12. November, 19 Uhr
Sinn für Unsinn – eine Musikalische Lesung
Stefan Hunstein – Texte
Bernd Lhotzky – Piano
Stefan Hunstein und Bernd Lhotzky zelebrieren auf raffinierte und hintergründige Art die Kunst des Unfugs. Aber was ist Unfug? Ein lustvolles Spiel mit dem Riss, dem Sprung in der Schüssel, der Keimzelle des Witzes. Natürliche Verrücktheit als Gegenentwurf zur künstlichen Intelligenz. Der bekannte Schauspieler Stefan Hunstein liest Texte von Paul Maar, Wilhelm Killmayer, Paul Watzlawick, Mark Twain und anderen Meistern des subtilen Humors. Und dazu serviert Ihnen der Pianist Bernd Lhotzky Jazz und echte Improvisation. Liest man Stefan Hunsteins Liste der Engagements für Theater und Fernsehen, ist es wie eine Reise durch die deutsche Kulturlandschaft – zu lang, um sie hier aufzuzählen. Darüber hinaus ist er Direktor der Abteilung Darstellende Kunst in der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Klassisch geschult gilt Bernd Lhotzky seit Jahrzehnten als Botschafter des traditionellen Jazz-Pianos. Die Londoner Zeitschrift Piano wählte 2001 seine CD „Stridewalk“ – neben Alben von Lang Lang und Keith Jarrett – zu einem der zehn besten Klavieralben des Jahres. Theatersaal im Augustinum. Karten 20/17 Euro (für Mitglieder). In Kooperation mit dem Augustinum München-Neufriedenheim. Foto: privat
Freitag, 13. November, 19 Uhr
VERNISSAGE ZUR AUSSTELLUNG des Haderner Künstlerkreises "FARBENLUST“
Eine Ausstellung mit besonderem Fokus auf Farbe in der künstlerischen Darstellung. Farbe ist ein Stimmungsmacher, bringt Lebensfreude und Abwechslung. Dies wird benutzt in der Mode, Wohngestaltung, Werbung und nicht zuletzt in der Kunst. Die gesamte Welt und Natur sind voller Farben. Naturvölker bemalen sich heute noch für besondere Ereignisse mit Naturfarben. Farbe macht Aussagen wie Freude, Leichtigkeit, Ruhe, kann aber auch Stimmungen wie Angst, Bedrohung, Trauer ausdrücken. Dauer der Ausstellung: 14.11.2026 –14.01.2027. Vom 24.12.26 – 08.01.27 geschlossen. Eintritt frei. Mo–Fr 9-12 und Do17–19; Fr 20.u.27.11., 4.12. jeweils 15–19; Sa 14.,21., 28.11.u. 5.12. jeweils 10–13 Uhr. Während des Kursbetriebs der MVHS und Veranstaltungen des Kulturzentrums ebenfalls geöffnet. Stadtteilkulturzentrum Guardini90, Foyer. In Kooperation mit dem Stadtteilkulturzentrum Guardini90. Bild: Christina Mevissen (Ausschnitt)
Montag, 16. November, 17 Uhr
Literarische Streifzüge durch die Münchner Stadtgeschichte
Vortrag von Historiker Georg Reichlmayr
Biergärten und Volksfeste, Künstlerkneipen und großbürgerliches Mäzenatentum machten München im 19. Jahrhundert zur Heimat vieler Schriftsteller und Dichter. Vor allem Schwabing wurde zum kreativen Zentrum. Spannend, unterhaltsam, aufwühlend und nachdenklich sind die literarischen Werke, die damals entstanden und sich mit den nterschiedlichsten Aspekten Münchens befassen. Georg Reichlmayr macht mit uns eine Literatur-Reise durch die Münchner Stadtgeschichte. Wir begegnen Umberto Eco, Lion Feuchtwanger, Thomas Mann, Oskar Maria Graf, Sigi Sommer, Josef Ruederer, Erich Kästner, Stefan Zweig, Erika Mann und anderen.
Theatersaal im Augustinum. Karten 15/12 Euro (für Mitglieder). In Kooperation mit dem Augustinum München-Neufriedenheim. Foto: Georg Reichlmayr
Dienstag, 24. November, 11:30 Uhr
Kunsthalle: BARCELONA MODERNA – Von Gaudí bis Picasso
Führung Ursula Simon-Schuster
Um 1900 entwickelte sich Barcelona zu einem der dynamischsten Kulturzentren Europas. Zwischen industriellem Aufbruch, dem rasanten Wachstum der Stadt und sozialen Konflikten entstand hier der katalanische Modernisme – eine außergewöhnliche Kunstbewegung, die Architektur, Malerei, Design und Literatur umfasste. Die innovative Szene war von gegensätzlichen Stilen geprägt. Dabei ging es um das Ausloten von traditionellen Aspekten und modernen Impulsen, die Suche nach einer katalanischen Identität und die Weiterentwicklung ikonischer Errungenschaften der spanischen Kultur. Die Ausstellung BARCELONA MODERNA widmet sich erstmals in Deutschland diesem einzigartigen kulturellen Umfeld, indem sie die künstlerischen Entwicklungen der Stadt zwischen 1880 und 1914 beleuchtet. Rund 160 Gemälde, Grafiken, Objekte, Möbel und Architekturmodelle zeigen die stilistische Bandbreite dieser Epoche und verorten sie in Barcelonas gesellschaftlichem und historischem Kontext. Neben bekannten Protagonisten wie Antoni Gaudí und dem jungen Pablo Picasso bietet die Ausstellung mit einer aufwendigen Inszenierung die Gelegenheit, zahlreiche herausragende, hierzulande kaum bekannte Künstlerpersönlichkeiten neu zu entdecken. Dazu gehören unter anderem die Architekten Lluís Domènech i Montaner und Josep Puig i Cadafalch sowie die Maler Hermen Anglada Camarasa, Ramon Casas, Joaquim Mir, Isidre Nonell und Santiago Rusiñol. Treffpunkt Eingang Hypo-Kunsthalle, Theatiner Strasse 8, Karten 10 Euro, ohne Museumseintritt (nur für Mitglieder, nur im Vorverkauf Guardini90). Bild: Hypo-Kunsthalle
Donnerstag, 26. November, 19 Uhr
Claude Monet (1840-1926) – Meister der Farben Vortrag von Walbi Vervier
Cézanne sagte über Monet: "Nur ein Auge, doch – mein Gott – welch ein Auge!" Kein Wunder, denn es gelang Monet auf einzigartige Weise, das Licht und die Schönheit der Natur auf die Leinwand zu bannen. Monet meinte: "Ich verdanke es vielleicht den Blumen, Maler geworden zu sein." In Giverny schuf er um sein rosafarbenes Haus einen Gartentraum, der zentrales Motiv seiner Kunst wurde. Hier entstanden seine Meisterwerke, darunter die legendären Seerosenbilder, die ihn weltberühmt machten. Stadtteilkulturzentrum Guardini90. Karten 9 Euro. Reservierung über die MVHS München Süd: www.mvhs.de oder unter 089-48006-6730 – Kursnummer: X217433. In Kooperation mit der Münchner Volkshochschule Süd. Bild: Wikimedia Commons
Donnerstag, 3. Dezember, 14 Uhr
Heilige Könige? Die Krippensammlung im Bayerischen Nationalmuseum
Führung Georg Reichlmayr
Das Bayerische Nationalmuseum besitzt die künstlerisch wertvollste und in dieser Qualität umfangreichste Krippensammlung der Welt. Gezeigt werden mehr als 60 figurenreiche Weihnachtsszenen, die im Alpenraum und in Italien zwischen 1700 und dem frühen 20. Jahrhundert entstanden sind. Die ausgestellten Münchner Krippen entstanden größtenteils erst nach der Säkularisation und begleiteten die Weihnachtszeit wohlhabender Bürger. Das Museum verdankt den größten Teil der Sammlung dem Münchner Bankier Max Schmederer, der über Jahrzehnte in Bayern, Tirol, Neapel und Sizilien Krippenfiguren und Krippenzubehör erwarb. Seine ganz persönliche, bis heute stilbildende Aufstellungsart, die mit seiner Schenkung Eingang ins Bayerische Nationalmuseum fand, prägt die stimmungsvoll präsentierten Krippenszenerien bis heute. Treffpunkt: Bayerisches Nationalmuseum, Prinzregentenstr. 3, Karten 15 Euro (nur für Mitglieder, nur im Vorverkauf Guardini90). Eintrittspreise müssen zusätzlich vor Ort in bar beglichen werden. Foto: Georg Reichlmayr
Freitag, 4. Dezember, 19 Uhr
Stille Nacht mit lauter Botschaft - Advent und Weihnachten verstehen
Vortrag von Dr. Robert Mucha
Bald ist Weihnachten! Grund genug, um sich mit dem Sinn und Inhalt der Adventszeit und von Weihnachten zu beschäftigen. Warum ist dieses Fest so bedeutend für das Christentum und entwickelte darüber hinaus eine so enorme Strahlkraft? Entdecken Sie mit Blick in die biblischen Texte sowie auf die Bräuche und Riten, wie und warum Weihnachten eines der wichtigsten christlichen Feste wurde. Stadtteilkulturzentrum Guardini90. Karten 8 Euro
Reservierung über die MVHS München Süd: www.mvhs.de oder unter 089-48006-6730 – Kursnummer: X138200. In Kooperation mit der Münchner Volkshochschule Süd. Foto: Wikimedia Commons
Freitag, 11. Dezember, 19 Uhr
FELIZ NAVIDAD! mit Ricardo Volkert & Ensemble
Andalusische Weihnacht und Flamenco
Ricardo Volkert – Gitarre, Gesang, Geschichten; Roberta Ragonese „Pajarita“ - Gesang, Tanz; Carmen López – Gesang, Tanz; Jost-H. Hecker – Violoncello; Simon „El Quintero“ – Gitarre, Harp, Cajón
Das Wohnzimmer einer andalusischen Familie ist der Ausgangspunkt einer musikalischen Reise durch den Süden Spaniens in diesem ganz besonderen Weihnachtskonzert. Mit rassigen Flamencogitarren, virtuosem Violoncello, mehrstimmigem Gesang und ausdrucksstarkem Tanz begeben sich die Musiker und Tänzerinnen auf eine Tour durch den Süden. Mit melodiösen, mal schwungvollen, lustigen, satirischen, mal sanften, zart-melancholischen Weihnachtsliedern (Villancicos) der Spanier im Gepäck. Geschichten rund um die Geburt Christi, von der vergeblichen Herbergssuche, von den drei Heiligen Königen (Los Reyes Magos) und den sorgenden Hirten an der Krippe im Stall. Lustigerweise geht ’s aber auch immer wieder um die gestohlenen Windeln des „El Niño“ (Christuskind) oder die von Mäusen angefressenen Socken des Hl. Josef. Typische Villancicos (spanische Weihnachtslieder) eben! Ricardo Volkert führt wie immer unterhaltsam moderierend die Zuschauer in eine andalusisch-weihnachtliche, poetische Bilderwelt und erzählt spannende, interessante Geschichten über Land & Leute, Heilige und Sünder, über das Spanien von Gestern und Heute. Die Musik: ein temperamentvolles Klanggemälde aus (Be-)Sinnlichkeit, Lebensfreude und Leidenschaft. Ein weihnachtlicher Abend im Advent, ganz im Zeichen des Südens. Kleines privates Lehrinstitut Derksen. Karten 18/15 Euro (für Mitglieder). Foto: Bernd Satzinger
Sonntag, 13. Dezember, 15-16 Uhr
Offenes Weihnachtssingen
Wer hat Lust auf einen fröhlichen Nachmittag voller Musik, Begegnung und guter Laune; wer singt gerne, findet aber nur selten die Gelegenheit dazu? Alle diejenigen, die sich angesprochen fühlen, sind herzlich eingeladen zum offenen Weihnachtsliedersingen und Mitsingen! Es sind keinerlei musikalische Vorkenntnisse notwendig, Liedtexte sind vorhanden. Die Singleiterin Veronika Lindner leitet den Nachmittag an, es gibt Punsch und wer möchte, kann gerne Plätzchen mitbringen. Ob jung oder alt, ob mit viel oder ganz ohne Singerfahrung: Hauptsache, dabei sein! Und nur Zuhören ist auch erlaubt! Stadtteilkulturzentrum Guardini90. Eintritt frei. Anmeldung per mail an guardini90@mvhs.de erwünscht. In Kooperation mir dem Stadtteilkulturzentrum Guardini90. Foto: Wikimedia Commons
Mittwoch, 13. Januar 2027, 14 Uhr
Jüdische Isarvorstadt: Spaziergang mit Besichtigung der Synagoge Reichenbachstraße
Im Hinterhof der Reichenbachstraße 27 befindet sich ein historisches Baudenkmal: die Synagoge Reichenbachstraße. Während der Novemberpogrome 1938 verwüsteten Nationalsozialisten auch diese Synagoge. Im Mai 1947 weihten die Überlebenden der Schoa sie wieder ein und bis 2006 blieb sie die Hauptsynagoge der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern. 2013 ergriff Rachel Salamander die Initiative zur Sanierung der Synagoge und gründete gemeinsam mit Ron C. Jakubowicz den Verein Synagoge Reichenbachstraße. Seit 2021 wurde die Synagoge umfangreich saniert und in den baulichen Zustand von 1931 rückgebaut. Im September 2025 fand die Feier zur Wiederherstellung statt. Wir spazieren gemeinsam mit einem Guide vom Jüdischen Museum München durch die Isarvorstadt zur Synagoge Reichenbachstraße und wieder zurück zum Museum.
Treffpunkt: Jüdisches Museum, St.-Jakobsplatz 16. Das Programm ist dank des Engagements des Vereins Synagoge Reichenbachstraße e.V. unter Vorsitz von Dr. Rachel Salamander kostenfrei. Persönliche Anmeldung erforderlich (nur für Mitglieder). Foto: Jüdisches Museum
Freitag, 15. Januar 2027, 19 Uhr
Happy New Music! Großes Neujahrskonzert mit dem Ensemble Oblivion
Tobias Dreyer – Akkordeon; Christoph Fleischmann – Gitarre; Lena Frank – Cajon; Johannes Herrmann – Saxofon; Andreas Jürgens – Posaune
Bei Oblivion werden vertraute Melodien zu lebendigen Geschichten mit Schwung. Die Band interpretiert legendäre Filmmusik und Game-Soundtracks neu und verleiht ihnen weltmusikalische Farben. Erleben Sie Ohrwürmer wie „Lambada“, „Bei mir bist du shejn“, „Love Theme“ aus „Der Pate“ oder „La valse d'Amélie“ einmal anders. Als feurige Rumba, als leidenschaftlicher Tango, im Gypsy-Jazz, mit Balkan-Beats oder als Walzer. Ein Konzert mit Oblivion steckt voller Überraschungen, ist eine Einladung zum Träumen, es reißt mit und sorgt für jede Menge Kopfkino. Vertraut und doch verblüffend anders – genau richtig zum Start ins neue Jahr! Theatersaal im Augustinum. Karten 26/20 Euro (für Mitglieder)
In Kooperation mit dem Augustinum München-Neufriedenheim. Foto: Abraham Shoutsider
Freitag, 29. Januar 2027, 19 Uhr
Café Global „Ich war Königin am Nil“
Das ereignisreiche Leben der ungarischen Gräfin May Török (1877-1968), Vortrag der Kulturwissenschaftlerin Karin SommerMay Török, deren abenteuerliches Leben Stoff für mehrere Romane bieten könnte, lernte ihren späteren Mann in Wien kennen und folgte ihm im Jahr 1900 nach Ägypten in seinen Harem. Sie beschäftigte sich dort viel mit der Geschichte und Kultur Ägyptens, trat nach reiflicher Überlegung zum Islam über und nahm den Namen Djavidan Hanum an. Mit der Institution Harem hat sie sich in jener Zeit ausführlich befasst und dazu auch in ihrem Buch ausführlich Stellung genommen. Sie selbst lernte lediglich die kläglichen Reste einstiger Haremsherrlichkeit kennen, die sie scharfzüngig als intriganten, zänkischen Weiberhaufen zur billigen Lustbefriedigung des Herren beschrieb. Ihre Ehe blieb kinderlos und wurde aufgrund einer Harems-Intrige 1913 getrennt. Danach hielt sich May Török vorwiegend in Österreich und Deutschland auf. Sie verkehrte in illustren Kreisen und war u.a. mit Gerhart Hauptmann, Robert Musil und Olaf Gulbrannson befreundet. Die Jahre des „Dritten Reichs“ verbrachte sie in Berlin an der Seite eines zaristischen Offiziers, mit dem sie nach dem Krieg nach Graz zurückkehrte, wo sie sich bis zuletzt mit Malerei und Musik beschäftigte und wo sie 1968 starb. Stadtteilkulturzentrum Guardini90. Karten 5 Euro. In Kooperation mit dem Stadtteilkulturzentrum Guardini90. Foto: Klaus Rottenbacher
Freitag, 5. Februar 2027, 19 Uhr
Anne Folger: "Spielversprechend"
Songs am Klavier, Geschichten, Musik! Anne Folger macht Klavierkabarett mit klarer Kulisse, tiefgründigem, wortgewandtem Humor und großer, tiefer Musik. Ihr Motto: Egal wo das Leben stattfindet, es will gespielt werden. Ihre Lebensfreude setzt dort an, wo sich schlechte Laune am wohlsten fühlt und von der trennt sie sich konsequent. Egal ob Idiotentest, Singlebörsenfrust oder Hotelzimmerfiasko: Irgendwo hat sich immer eine Pointe versteckt und wird von ihr gerettet! Auch vor Menschen, bei denen Hämorrhoidensalbe genau die richtige Gesichtscreme ist. Wer die preisgekrönte Entertainerin schon mal live auf der Bühne erlebt hat, weiß, dass ihre Abende immer eine abwechslungsreiche Mischung aus Kabarett, Geschichten, eigenen Songs, Stand-up und grandiosen Kompositionen sind. Blitzgescheit, charmant, frech und hintergründig. Mit Kunst im Herzen, Musik im Bauch, Schalk im Nacken und scharfer Zunge ist dieser Abend vor allem eines: Spielversprechend! Kleines privates Lehrinstitut Derksen. Eintritt 18/15 Euro (für Mitglieder). Foto: Ellen Schmaus
Montag, 15. Februar, 13 Uhr
Literatur & Haltung. Rachel Salamanders Archiv in der Monacensia
Führung Ursula Simon-Schuster
In der Ausstellung „Literatur & Haltung“ wird die außergewöhnliche Rolle von Rachel Salamander als Publizistin, Vermittlerin und Gründerin der Literaturhandlung im Jahr 1982 beleuchtet. Die Literaturhandlung war die erste Buchhandlung für Literatur zum Judentum in Deutschland nach 1945. Sie bot vielen Menschen eine intellektuelle wie emotionale Heimat. Die Präsentation zeigt Rachel Salamanders literarischen und politischen Kosmos, der sich weit über München hinaus entfaltet hat. Zu ihren Gästen zählten Schriftsteller*innen wie Louis Begley, Maxim Biller, Lily Brett, David Grossman, Barbara Honigmann, Ruth Klüger, Amos Oz, Gerty Spies und Grete Weil. In über 1000 Lesungen und Diskussionen brachte sie Autor*innen und Publikum zusammen und machte sich international einen Namen. Entdecken Sie ihr Archiv, das sie 2022 der Monacensia schenkte. Treffpunkt: Monacensia, Maria-Theresia Str. 23 (Bogenhausen). Karten 9 Euro (nur für Mitglieder, nur im Vorverkauf Guardini90). Foto: Wikimedia Commons
Montag, 22. Februar, 19 Uhr
„HINTER DIE KULISSEN“ Führung durch das Nationaltheater
Eine Führung durch das Nationaltheater gibt Ihnen die Möglichkeit, die Oper von einer neuen Seite zu entdecken. Sie vermittelt Wissenswertes über die verschiedenen Abläufe im Haus und über den Aufwand, der erbracht werden muss, bevor es am Abend heißen kann: „Vorhang auf!“ Sie erfahren interessante Informationen über die Architektur des Hauses und die Persönlichkeiten, die die über 350-jährige Geschichte der Bayerischen Staatsoper geprägt haben, aber auch wie viel der Kronleuchter im Zuschauerraum wiegt, wer am Abend in der Königsloge platzt nimmt oder ob ein Brand in der Staatsoper einmal tatsächlich mit Bier gelöscht wurde. Der Rundgang beinhaltet unter anderem die Besichtigung des Königssaals, der Ionischen Säle, des Zuschauerraums sowie des Bühnenbereichs. Treffpunkt: Nationaltheater Freunde-Foyer, Eingang Nord, Alfons-Goppel-Straße. Karten 10 Euro (nur für Mitglieder, nur im VVK Guardini90). Foto: Geoffroy Schied
Freitag, 26. Februar, 19 Uhr
“Einfach magisch” Show mit Zauberkunst & Comedy von Maurice Grange
Er zählt zu den Besten seines Fachs, wurde 2024 sogar Europameister der Zauberkunst in der Sparte Manipulation: Maurice Grange. Mit charmanter Leichtigkeit lässt der Stuttgarter in seiner Show die Grenzen zwischen Realität und Illusion verschwimmen und Münder offenstehen. Mit einem staubigen Zylinder und einem weißen Hasen hat das nicht mehr viel zu tun. Maurice Grange steht für eine einzigartige Kombination aus Zauberkunst & Comedy. Erleben Sie die preisgekrönte Fingerfertigkeit von Maurice Grange, der ganz nebenbei mit allerhand Augenzwinkern aus seinem Alltag als Zauberer erzählt. Und immer schwebt die Frage im Raum: Glauben Sie wirklich, was Sie da sehen? Lassen Sie sich verblüffen! Theatersaal im Augustinum. Karten 18/15 Euro (für Mitglieder). In Kooperation mit dem Augustinum München-Neufriedenheim. Foto: Maurice Grange